hygiene

"Einmalhandschuhe bieten keinen Vorteil"

Hygiene an der Käsetheke

Der Verkauf von Lebensmitteln an Fleisch-, Wurst- und Käsetheken mit Einmalhandschuhen bringt für Verbraucher offenbar keinen hygienischen Vorteil. Die Benutzung von Greifwerkzeug, Folien und anderen Hilfsmitteln zum Aufnehmen der Lebensmittel seien die bessere Alternative, um die Übertragung von Bakterien auf die Lebensmittel zu minimieren. Laut Untersuchungen von Berufsgenossenschaften und dem Institut für Arbeitsschutz sammeln sich nämlich beim Verkauf von Frischeprodukten wie Fleisch, Wurst, Käse, Fisch oder Backwaren mit Einweghandschuhen an diesen sehr schnell Bakterien.

Infektionsrisiko

Patientenorganisation beklagt mangelnde Hygiene in Krankenhäusern

Patientenvertreter beklagen erhebliche Hygienemängel in deutschen Krankenhäusern. Bedingt durch den Kostendruck würden beispielsweise Einwegprodukte im chirurgischen Bereich aufgearbeitet und wiederverwendet, was ein Infektionsrisiko für den Patienten bedeute, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP), Klaus-Dieter Kossow, am Dienstag in Berlin.

ARD-Magazin Plusminus

Drastische Hygienemängel in deutschen Krankenhäusern festgestellt

Die hygienische Situation in zahlreichen deutschen Krankenhäusern ist nach Recherchen des ARD-Magazins "Plusminus" mangelhaft (Das Erste, Dienstag, 31.08.2004, 21.55 - 22.30 Uhr). Viele Ärztehände seien nicht ausreichend desinfiziert. Bei Stichproben in den allgemein zugänglichen Bereichen mehrerer Krankenhäuser war die Hälfte der Ärztehände zu hoch mit Keimen belastet.

Verbraucherschutz

Hygienemängel bei Trinkwasserspendern

Nach Mitteilung des Staatssekretärs im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz Karl-Winfried Seif kommt es bei den inzwischen sehr beliebten und weit verbreitet aufgestellten Trinkwasserspendern (Galonen - Watercoolern) in etwa 20 Prozent der Fälle zu hygienischen Mängeln. Untersuchungen, durchgeführt vom Staatlichen Untersuchungsamt Hessen (SUAH) in Kassel, haben ergeben, dass von 113 Trinkwasserproben aus derartigen Trinkwasserspendern alleine 22 Proben (ca. 20 %) zu beanstanden waren. Grund für die Beanstandungen sind erhöhte Keimzahlen bzw. das Vorhandensein von Fäkalindikatorkeimen in dem dargebotenen Wasser.

Wohl bekomm's

Tester finden in 5 von 100 Bierproben Kolibakterien

An Zapfhähnen deutscher Gaststätten mangelt des offenbar an der gebotenen Hygiene. In 5 von 100 Stichproben fanden Tester Koli-Bakterien in gezapftem Bier, wie das Hamburger Magazin "Stern" am Mittwoch vorab berichtete. Das Bier sei sorgfältig gebraut, aber am Tresen verunreinigt worden. Die Tester beanstandeten zudem, dass das Gebräu oft schlecht gezapft und zu warm sei. Der "Stern" hatte das Analyseinstitut SGS Natec mit den Stichproben beauftragt.