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kinderarbeit

Kinderarbeit

Auch Steine fair kaufen

Natursteine von xertifix Hier geht es nicht um Edelsteine, sondern um Natursteine. Und die soll man fair kaufen können? Ja, wer kauft die denn überhaupt? Es gibt durchaus Bedarf. Abgesehen vom Straßen-, Schienen- und Gartenbau braucht auch der Privatmensch gelegentlich Natursteine. Man denke nur an Außen- und Innenverkleidungen, Treppen- und Bodenbeläge, Tisch- und Küchenarbeitsplatten sowie – nicht zuletzt – an Grabmale. Fair kaufen heißt in diesem Fall, sicherstellen, dass der günstige Preis nicht durch Kinderarbeit entstanden ist.

"Ausbeutung in Wirtschaftsbetrieben"

Merkel spricht sich gegen Kinderarbeit aus

Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen Kinderarbeit aus. Sie verwies hierbei auf das von Deutschland unterstützte Programm der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) gegen Kinderarbeit. Ziel ist nach Angaben der Bundesregierung "die weltweite Ächtung und effektive Bekämpfung von Kinderarbeit, nicht nur in ihren schlimmsten Formen, wie Prostitution oder militärischer Einsatz, sondern auch der ausbeuterischen Beschäftigung von Kindern in Wirtschaftsbetrieben". Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hatte am Donnerstag den Bayer-Konzern aufgefordert, sicherzustellen, dass in diesem Jahr nicht erneut Hunderte von Kindern zwischen 8 und 14 Jahren bei indischen Saatgut-Zulieferern des Konzerns beschäftigt werden (ngo-online berichtete).

Stadt Herne

"Aus" für Produkte aus illegaler Kinderarbeit

Der Rat der Stadt Herne ist einem Antrag des Infozentrums Dritte Welt gefolgt und will zukünftig keine mit illegaler Kinderarbeit produzierte Waren mehr kaufen. Durch zahlreiche Aktionen, Vorträge und Ausstellungen hatte das Infozentrum Dritte Welt im Rahmen seiner Kampagne "Herne gegen ausbeuterische Kinderarbeit" über das Thema Kinderarbeit informiert und sich für den Ratsbeschluss engagiert.

Tag gegen Kinderarbeit

Weltweit schuften eine Million Kinder in Steinbrüchen und Bergwerken

"Dass heute noch rund eine Million Kinder in Steinbrüchen und Bergwerken Lateinamerikas, Afrikas und Asiens arbeiten müssen, ist unerträglich", meint Klaus Heidel, Sprecher des Deutschen NRO-Forums Kinderarbeit aus Anlass des diesjährigen Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni. "Denn die Kinder sind unglaublichen Risiken ausgesetzt: Die Stollen in den meist kleinen Bergwerken sind kaum gesichert, Explosionen und Einstürze drohen täglich, häufig werden Kinder verschüttet. Auch wenn es nicht zu Unfällen kommt, sind die Kinder unter Tage vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt - mangelhafte Beleuchtung, Staub, Feuchtigkeit, extreme Temperaturen, der Lärm der Maschinen und nicht zuletzt lange Arbeitszeiten ruinieren die Gesundheit. Auch in den Steinbrüchen sind schwere Verletzungen der Kinder häufig, da es auch dort keinen Schutz vor Unfällen und Gesundheitsgefahren gibt", so Heidel weiter.

Weltwirtschaft

Mehr Engagement von Regierung und Bundestag zur Kinderarbeit gefordert

Weltweit verrichten rund 171 Millionen Kinder und Jugendliche gefährliche Arbeiten, die die Gesundheit und Entwicklung schädigen. Fast 8,5 Millionen Kinder werden als Sklaven missbraucht, in die Prostitution gezwungen oder als Soldaten zwangsrekrutiert. Weitere 67 Millionen Kinder arbeiten länger, als nach internationalen Bestimmungen erlaubt. Diese Zahlen meldet das NGO-Forum Kinderarbeit in einer Aufforderung an Bundesregierung und den Bundestag, die Anstrengungen zur Verwirklichung der Kinderrechte zu verstärken. Ein zentraler Aspekt hierbei sei die Armutsbekämpfung. Viele der ärmsten Länder hätten auf Druck von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank radikale Liberalisierungen durchgeführt, die oft zu katastrophalen Folgen für Kinder und Jugendliche führten.

Vorwürfe gegen Bayer

"Kinderarbeit der schlimmsten Form"

Hilfs- und Umweltorganisationen erheben gegen Bayer-Zulieferer schwere Vorwürfe. Die von einem indischen Wissenschaftler durchgeführte Untersuchung beschreibt detailliert, dass es sich in Andhra Pradesh um Kinderarbeit der schlimmsten Form handle.

Gegen Kinderarbeit

Sechs Hauptforderungen an Bayer

Bayer soll aktiv werden gegen Kinderarbeit bei seinen Zulieferern, fordern Germanwatch, die Coordination gegen Bayer-Gefahren, die deutsche Sektion des Global March against Child Labour, die indischen MV-Stiftung, die Indien Komitees der Niederlande, der International Labor Rights Fund (USA), Amnesty International Niederlande, FNV Mondiaal (Niederlande), Hivos (Niederlande) und Novib/Oxfam Niederlande. Sie haben sechs Hauptforderungen formuliert:

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

186 Millionen Kinder arbeiten weltweit

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes appellieren zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni gemeinsam an Unternehmen und Verbraucher, aktiv gegen die Ausbeutung von Kindern vorzugehen. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation ILO würden rund 186 Millionen Kinder weltweit als Arbeitskräfte skrupellos ausgebeutet, so Petra Boxler, Vorsitzende von terre des hommes.

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Neuer Umgang mit Kinderarbeit zur Armutsbekämpfung gefordert

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordert das Deutsche NRO-Forum Kinderarbeit Politik und Medien zu einem neuen Umgang mit der Situation arbeitender Kinder und Jugendlicher auf: "Es ist sehr verständlich, wenn sich Medien und Politik auf die allerschlimmsten Formen von Kinderarbeit konzentrieren. Und in der Tat ist es auch vordringlich, Verbrechen wie die Versklavung von Kindern mit Entschiedenheit zu bekämpfen. Dennoch muss stärker als bisher berücksichtigt werden, dass die allermeisten arbeitenden Kinder und Jugendlichen nicht versklavt sind", so Klaus Heidel, Sprecher des Forums.

Weihnachtseinkauf

Auch Verbraucher können Kinderarbeit bekämpfen

Weltweit müssen internationalen Angaben zufolge rund 211 Millionen Kinder unter 15 Jahren arbeiten. Allein in Indien gibt es Schätzungen zufolge 50 Millionen Kinderarbeiter. Sie schuften zum Beispiel in Textilbetrieben oder Edelsteinschleifereien und damit in Branchen, die auch für den Export produzieren. Darauf wies das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes am Donnerstag in Bonn hin. "Diese Kinder brechen mit zehn Jahren die Schule ab und arbeiten hart, um ihre Familien zu unterstützen", berichtete terre des hommes-Expertin Barbara Küppers nach Rückkehr von einem Projektbesuch in Indien.

Kinder haben Rechte

Daumenabdrücke gegen Kinderarbeit

Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni startet das Deutsche NROForum Kinderarbeit die „Aktion Daumenabdrücke“: Auf Postkarten sollen „Daumenabdrücke“ zur Unterstützung der Forderungen des Forums gesammelt werden, das für einen Politikwandel eintritt. Es sei höchste Zeit, dass auch die Welthandelsorganisation WTO, der Internationale Währungsfonds und die Weltbank auf eine Politik verpflichtet würden, die den Kindern diene. In diesem Sinne müsse die Globalisierung politisch gestaltet werden. Es dürfe keine schrankenlose Liberalisierung des Welthandels und des internationalen Finanzsystemes geben, so die Kritik. Allerdings werde ein generelles Verbot von Kinderarbeit keinen Erfolg haben.

Kinderarbeit

Mädchen in Indien noch immer benachteiligt

Die indische Kampagne gegen Kinderarbeit hat in der Hauptstadt Neu Delhi das Jahr gegen die Ausbeutung von Mädchen ausgerufen. 26 indische Mädchen aus verschiedenen Landesteilen überreichten heute Premierminister Vajpayee eine Deklaration, in der die Zentralregierung und die Regierungen der Bundesstaaten aufgefordert werden, für die Umsetzung der Schulpflicht zu sorgen und das Verbot von Kinderarbeit wirksam durchzusetzen. In Indien gehen 85 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren nicht zur Schule, davon rund 50 Millionen Mädchen. Auch zwei Drittel der etwa 50 Millionen arbeitenden Kinder sind Mädchen.

Kenia

Intelligente Waldbewirtschaftung gegen Kinderarbeit und Prostitution

Die Kindernothilfe und der Naturschutzbund NABU starten eine gemeinsame Spendenaktion für Projekte der beiden Organisationen rund um den kenianischen Arabuko-Sokoke-Wald. Neue Einkommensquellen wie Pilzfarmen und Medizinpflanzen-Kulturen sollen dort den Menschen ein Auskommen sichern, so dass sie nicht mehr auf Raubbau an der Natur angewiesen sind. Kinder sollen so vor Ausbeutung durch Kinderarbeit und Prostitution geschützt werden.

Neue Initiativen von Bundesregierung gefordert

Erster Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Am 12. Juni 2002, dem ersten Internationalen Tag gegen Kinderarbeit, berät die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) im Rahmen ihrer 90. Tagung in Genf über Maßnahmen zur Abschaffung ausbeuterischer Kinderarbeit. Nach ihrem jüngsten Bericht werden weltweit fast 8,5 Millionen Kinder als Sklaven missbraucht, in die Prostitution gezwungen oder als Soldaten zwangsrekrutiert. 167 Millionen Kinder und Jugendliche verrichten gefährliche Arbeiten, die die Gesundheit und Entwicklung schädigen. Weitere 70 Millionen Kinder unter 14 Jahren arbeiten länger als nach internationalen Bestimmungen erlaubt. Dass das Ausmaß der schlimmsten Formen von Kinderarbeit ernster ist als angenommen, ist eine der Schlussfolgerungen, zu denen der neue ILO-Bericht gelangt.