krauss-maffei
Geschäft für Krauss-Maffei Wegmann
SPD für mehr deutsche Soldaten in Afghanistan
Die SPD möchte mehr deutsche Soldaten nach Afghanistan schicken. "Wenn die Führung der Bundeswehr die Entsendung spezieller Truppenteile zusätzlich nach Afghanistan fordert, werden wir uns dem nicht verschließen", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, der "Frankfurter Rundschau". Die Bundeswehr darf nach dem derzeitigen Mandat bis zu 3000 Soldaten an den Hindukusch schicken. Zurzeit sind etwa 2700 dort stationiert.
Krauss-Maffei Wegmann & Rheinmetall
Heer präsentiert neuen Schützenpanzer Puma
Das Heer hat erstmals den neuen Schützenpanzer "Puma" präsentiert. Die Bundeswehr solle noch in diesem Jahr die ersten von insgesamt fünf Gefechtsfahrzeugen einer Vorserie erhalten, sagte Heeresinspekteur Hans-Otto Budde am Dienstag im niedersächsischen Munster. Aus der Serienproduktion wird die Bundeswehr ab 2009 insgesamt 405 Puma bekommen, die den bisherigen Schützenpanzer "Marder" ablösen werden. Der Gesamtpreis für das Waffensystem beläuft sich auf rund drei Milliarden Euro. Das neue Kriegsgerät wird von den Traditionsunternehmen des deutschen Panzerbaus, Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Landsysteme, gebaut.
Krauss-Maffei Wegmann
Verhandlungen über Panzergeschäft mit der Türkei laufen weiter
Die Gespräche zwischen Deutschland und der Türkei über den Verkauf mehrerer hundert gebrauchter Kampfpanzer vom Typ Leopard II gehen ungeachtet eines möglichen Regierungswechsels weiter. "Die Verhandlungen auf Expertenebene dauern an", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Die Türkei sei nach wie vor interessiert.
Krauss-Maffei Wegmann
Gepanzerter "Dingo 2"-Transporter und "Mungo" gehen in Serie
Die Bundeswehr erhält für ihre Auslandseinsätze neue gepanzerte Transporter vom Typ "Dingo 2" und "Mungo". Die ersten Serienfahrzeuge wurden am Donnerstag in München übergeben, wie der Hersteller Krauss-Maffei Wegmann mitteilte. Vorgesehen ist, dass die Bundeswehr zunächst 52 "Dingos" und 388 "Mungos" erhält.
Rüstungsgeschäfte
Panzerhersteller Krauss-Maffei und Rheinmetall hoffen auf Türkei-Geschäft
Die Hersteller des Kampfpanzers "Leopard" Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall DeTec hoffen bei einer geplanten Panzerentwicklung in der Türkei auf Milliardenaufträge. Die Türkei sei für eine deutsche Beteiligung am künftigen Bau eines nationalen Kampfpanzers offen. Verteidigungsminister Vecdi Gönül sagte der "Financial Times Deutschland", das mit der Entwicklung des Prototyps betraute türkische Firmenkonsortium werde zu gegebener Zeit auf die deutsche Rüstungsindustrie zukommen: "Sie werden sich bei den deutschen Herstellern des Leopard-Panzers ein Bild machen - ob es dabei auch um eine Lizenzfertigung gehen kann, bleibt dem Konsortium überlassen."
Rüstung
Widerspruch gegen geplante Panzerlieferungen an die Türkei
Das Angebot von Bundesverteidigungsminister Peter Struck, an die Türkei Panzer zu liefern, stösst auf Widerspruch bei der PDS und bei den Grünen. Er halte einen Panzerexport "zum jetzigen Zeitpunkt" für falsch, sagte der Grünen-Verteidigungsexperte Winfried Nachtwei der "Berliner Zeitung". Die Entwicklung in der Türkei sei für ein solches Geschäft noch nicht reif. "Die Menschenrechtslage und die Lage der Minderheiten in der Türkei müsste sich unumkehrbar stabilisiert haben. Das ist aber noch nicht der Fall", sagte Nachtwei. Der außenpolitische Sprecher der PDS, Wolfgang Gehrcke, kritisierte, dass der grüne Außenminister abgetaucht sei. "Rot-Grün treibt die deutschen Rüstungsexporte in die Höhe."
Bundeswehr
Bundestag gibt über 300 Millionen Euro für Rüstung frei
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Donnerstag die Beschaffung von 55 Transportfahrzeugen "Dingo 2" von beschlossen. Die relativ kleinen Fahrzeuge können mit Hilfe von Transall-Transportflugzeugen schnell in Kriegsgebiete gebracht werden. Neben den Fahrzeugen stimmte der Haushaltsausschuss auch dem Kauf von acht Seefernaufklärungsflugzeugen des Typs "P-3C Orion" aus dem Bestand der Königlich Niederländischen Marine zu. Insgesamt bewilligte der Bundestag 307 Millionen Euro für die Beschaffung der Rüstungsgüter.
Europäischer Traum kontra Aufrüstung
Kritik zur Unterzeichnung der EU-Verfassung
Die Staats- und Regierungschefs der 25 EU-Mitgliedsländer haben heute in Rom die Europäische Verfassung unterzeichnet. Nach bisherigen Planungen soll die EU-Verfassung zum 1. November 2006 in Kraft treten. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sprach von einem "historischen Tag", an dem ein europäischer Traum in Erfüllung gegangen sei. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat dagegen scharfe Kritik an den Inhalten der Verfassung geübt. "Der Vertragstext stattet den Neoliberalismus mit den Weihen einer Verfassung aus und enthält dem Europäischen Parlament wichtige demokratische Grundrechte vor", sagte Stephan Lindner, Mitglied der bundesweiten EU-AG von Attac.
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