kunst

Gemalte Lebenswege - Die Malerin Klio Karadim

Berlin: Kunst in Prenzlauer Berg

kunst-in-berlin. Klio-Karadim. Prenzlauer Berg Direkt am Kollwitzplatz im Prenzlauer Berg befindet sich eine wunderschöne kleine Galerie, die gleichzeitig ein Atelier und einen Einladungsraum darstellt. Man könnte es nicht anders beschreiben. Geführt und genutzt wird sie von der bulgarischen Malerin Klio Karadim, die seit 20 Jahren in Deutschland lebt. Sie ist eine lebenslustige Frau und dies spiegelt sich in ihrem Lachen und in den Farben ihrer Bilder wieder. Einem fröhlichen Lachen und intensiven Gelb- und Blautönen, die mehr als nur wichtige Symbole dieser Stadt widerspiegeln. Im Auftrag des Straßenfegers (sf) führte Dinah ein Interview mit ihr.

Schön und klug

Seitenblicke – Der verführerische Kalender

Pia Seitenblicke – Der verführerische Kalender 2010Ein besonderer Kalender – ohne Zweifel. Die erste Präsentation fand auf der Frankfurter Buchmesse statt. Schön, klug, gebildet und weiblich – geht das überhaupt? Glücklicherweise haben wir in der heutigen Zeit eher selten mit antiquierten Vorurteilen zu tun; nur wenige Männer – die übrigens häufig nicht zu den Intelligentesten gehören – gehen davon aus, dass sich eben genannte Attribute und Weiblichkeit ausschließen. Wie kompromisslos diese positiven Eigenschaften von Frauen umgesetzt werden, zeigt „Der verführerische Kalender des Buchhandels 2011“

"Friedensgebote"

Berlin feiert Günther Uecker mit zwei Ausstellungen

Das Werk Günther Ueckers stellen ab März zwei aufeinander abgestimmte Ausstellungen in Berlin vor. Im Martin-Gropius-Bau ist ab 11. März ein Querschnitt durch alle Schaffensperioden des Künstlers zu sehen, wie die betreuende Agentur am Dienstag mitteilte. Ein besonderer Höhepunkt dieser Schau sei die Installation Friedensgebote, die Uecker speziell für die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau schuf. Das Werk setzt sich mit den drei Weltreligionen auseinander.

"Kunstverein in Hamburg"

Siemens startet neue Ausstellungsreihe

In Zusammenarbeit mit dem "Siemens Arts Program" startet der Kunstverein in Hamburg in diesem Jahr eine neue internationale Reihe von Ausstellungen und Projekten. "Akademie. Kunst lehren und lernen" bildet am 21. Januar den Auftakt dieser Reihe und reflektiert die Situation der Studierenden und Lehrenden an Kunsthochschulen, teilte der Kunstverein am Mittwoch in der Hansestadt mit. Das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Siemens Arts Program besteht aus einer Ausstellung mit teilweise prozesshaft angelegten künstlerischen Arbeiten in einer Vortragsreihe.

Künstlerisch herausragend

Preise für Filmverleiher an drei Berliner Firmen

Drei Filmverleihe aus Berlin bekommen in diesem Jahr den Verleiherpreis für besondere Leistungen bei der Verbreitung künstlerisch herausragender Filme. Ausgezeichnet werden "Alamode Film", "Salzgeber & Co. Medien GmbH" und "X Verleih AG". Kulturstaatsministerin Christina Weiss übergibt die mit jeweils 100 000 Euro dotierte Auszeichnung am 18. September in Hamburg, wie das Bundespresseamt am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das Preisgeld ist zweckgebunden und muss für den Verleih deutscher und anderer europäischer Filme mit künstlerischem Rang eingesetzt werden.

Verschwundene Werke wieder aufgetaucht

Missglückter Kunstdiebstahl im Bayerischen Nationalmuseum

Nur einen Tag nach dem Verschwinden zweier wertvoller Kunstwerke im Bayerischen Nationalmuseum sind die vermeintlich gestohlenen Objekte wieder aufgetaucht. Die unbekannten Täter versteckten ihre rund 400 000 Euro schwere Beute, ein Votivgemälde und ein Kalksteinkopf, im Museum. Nach Ansicht von Generaldirektorin Renate Eikelmann wurden sie offenbar beim Diebstahl gestört. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, lag das Votivgemälde drei Räume weiter "auf dem Baldachin eines alten Bettes". Der mittelalterliche Kalksteinkopf "wurde in die hinterste Ecke einer Truhe geschoben", wie Eikelmann sagte.

Vom Leben unter der Besatzung

Estnische Kunst aus sowjetischen Lagern in einer Berliner Ausstelllung

Wie leben Menschen unter Besatzung, Unterdrückung und Terror? Welche Auswirkungen sind auch noch nach Jahrzehnten zu sehen und spüren? Das Estnische Okkupationsmuseum Tallinn will die Jahre sowjetischer und deutscher Besatzung des Landes zwischen 1940 und 1991 dokumentieren und den 200 000 aus Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern nicht heimgekehrten Menschen ein Denkmal setzen. Heiki Ahonen und seine Mitarbeiter tragen seit einigen Jahren Exponate aus jener Zeit für das Museum zusammen. Rund 12 000 seien es bereits, sagt Ahonen. Mit der Ausstellung "Kunst und Gebrauchsgegenstände aus sowjetischen Lagern" stellt sich das Okkupationsmuseum seit Mittwoch im Informations- und Dokumentationszentrum der Stasiunterlagen-Behörde in Berlin vor.

Kunst in Kassel

Samstag startet die Dokumenta11

Von Samstag an ist die nordhessische Stadt Kassel für 100 Tage Mittelpunkt der internationalen Kultur- und Kunstszene. Bei der Documenta11 präsentieren 118 Künstler aus allen Teilen der Welt ihre neuesten Werke. Seit Anfang vergangenen Jahres tourten die Documenta-Macher rund um den Erdball, um auf so genannten Plattformen aktuelle Probleme aus Kunst, Politik und Gesellschaft zu diskutieren. In Kassel - der fünften Plattform - sollen die Ergebnisse der Diskussionen nun einfließen.

Kunstraub

Dreiste Diebe stahlen Skulptur aus Hamburger Kunsthalle

In der Hamburger Kunsthalle ist eine 500 000 Euro teure Bronzeskulptur entwendet und durch eine Holzkopie ersetzt worden. Die Skulptur des Bildhauers Alberto Giacometti wurde bereits während der "Langen Nacht der Museen" am 25. gestohlen, wie die Polizei erst am Montag mitteilte.

Kunst und Kommunikation

Kunstprojekt "Kesher" kommt nach Köln

Die Verbindung zwischen Kunst und Kommunikation steht im Mittelpunkt des Projekts "Kesher", das ab Sonntag in Kölnischen Stadtmuseum gezeigt wird. Wie das Museum am Donnerstag mitteilte, steht der Begriff Kesher für ein Netzwerk von Kunstschaffenden aus aller Welt. Sie treffen sich alle ein bis zwei Jahre, um gemeinsam 14 Tage in Atelier-Atmosphäre zu arbeiten.

Mies van der Rohe

Dessauer Meisterhäuser zeigen Theater-Entwurf

In den Dessauer Meisterhäusern wird ab Januar 2002 eines der größten und umstrittensten Projekte des ehemaligen Bauhausdirektors Mies van der Rohe gezeigt: Der Entwurf des Nationaltheaters für Mannheim von 1953. Das in der Kunsthalle Mannheim aufbewahrte Modell gehöre zu den wenigen in Deutschland zugänglichen Originalen, die die Arbeitsweise Mies van der Rohes dokumentieren, teilte die Stadt Dessau am Freitag mit. Die Bedeutung des Theaterprojekts für die Erneuerung der Moderne nach dem Krieg sei bislang kaum beachtet worden.

Kunst des 19. Jahrhunderts

Rückkehr in Berlins Alte Nationalgalerie

Die Sammlung zur Kunst des 19. Jahrhunderts zieht wieder in die Alte Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel ein. Am 29. Mai werden als erstes die acht Fresken der Casa Bartholdy durch eine Dachöffnung im Obergeschoss der Alten Nationalgalerie an ihren angestammten Platz zurückkehren, wie die Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz mitteilten. Die Fresken gehörten aufgrund ihrer "außerordentlichen historischen wie künstlerischen Qualität und ihres guten Erhaltungszustands" zu den Inkunabeln der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts.