leckage
Reaktorgebäude
Leck im Atomkraftwerk Biblis B
Im hessischen Atomkraftwerk Biblis ist erneut eine Störung aufgetreten. Wie das Umweltministerium in Wiesbaden als zuständige Aufsichtsbehörde am Mittwoch (11. März) mitteilte, sei am vergangenen Samstag im "Ringraum" des Reaktorgebäudes von Biblis, Block B, ein Leck an einer Rohrleitung des Nebenkühlwassersystems entdeckt worden.
"Kleinstleckagen"
Rostige Schweißnähte im Atommeiler Brunsbüttel
In dem seit mehr als einem Jahr stillstehenden Atomkraftwerk Brunsbüttel ist es erneut zu einem meldepflichtigen Vorfall gekommen. Im Maschinenhaus wurden an Messleitungen für das mit Elbwasser gefüllte Nebenkühlwassersystem zwei "Kleinstleckagen" festgestellt, wie Betreiber Vattenfall Europe am Donnerstag mitteilte.
"Es hätte zum Super-GAU kommen können"
Atomkritiker erinnern an Dampfleckage im deutschen Atomkraftwerk Neckarwestheim
Anlässlich der Leckage im slowenischen Atomkraftwerk Krsko vom 4. Juni erinnerte die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW daran, dass es am 18. Dezember 2003 im jüngsten deutschen Atomkraftwerk, Neckarwestheim-2, zu einer Dampfleckage in der Deckelentlüftungsleitung des Reaktordruckbehälters gekommen ist. Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) habe nach dem Vorfall feststellt, "dass bei einem Abriss der Leitung direkt oberhalb des Reaktordruckbehälterdeckels eine nicht absperrbare Primärkreisleckage mit Anforderungen von Sicherheitseinrichtungen entstanden wäre". Das Leck hätte laut IPPNW mit einem Leckquerschnitt von knapp 5 Quadratzentimeter dann eine Größe gehabt, bei der der Druck im Primärkreis erwartungsgemäß hoch bleibt und selbst die Hochdruck-Pumpen nicht einspeisen können. Es hätte offenbar zum Super-GAU kommen können.
"Laufend" Vorkommnisse
Das Notkühlsystem des Atomkraftwerks Biblis stand teilweise nicht zur Verfügung
Nach Angaben des Hessischen Umweltministeriums hat es im Notkühlsystem des Atomkraftwerks Biblis A einen Defekt gegeben. Durch eine innere Leckage an einer so genannten "Zweitabsperrarmatur" im Not- und Nachkühlsystem hatte sich seit dem 05. Januar in dem dahinter liegenden Strang ein Druck aufgebaut. Eine Untersuchung des TÜV Nord hatte ergeben, dass bei einem Leck im Reaktorkühlkreislauf der betroffene Strang dieses zentralen Sicherheitssystems nicht zur Verfügung gestanden hätte. Die Betreibergesellschaft RWE hat die Hessische Atomaufsicht offenbar erst am 31. Januar über das brisante Ereignis informiert. Der Schaden sei, so RWE, inzwischen behoben.
Abwasserleitung undicht
Wieder Leck in Biblis A
Im hessischen Atomkraftwerk Biblis A ist erneut ein Leck entdeckt worden. An einer Verbindungsleitung zwischen den Sammelbehältern für radioaktive Abwässer und einer Filteranlage wurde eine undichte Stelle festgestellt, teilte das Wiesbadener Umweltministerium am Dienstag mit.
Störfall
Leitungsleck im Atomkraftwerk Biblis
Im hessischen Atomkraftwerk Biblis ist erneut ein Defekt entdeckt worden. Am Samstag wurde ein Leck an einer Rohrleitung für leicht radioaktive Abwässer festgestellt, wie am Dienstag das hessische Umweltministerium mitteilte. Es sei jedoch keine Radioaktivität freigesetzt worden.
CDU-Minister kritisiert RWE scharf
Erneut Störfall im Atomkraftwerk Biblis
Das Atomkraftwerk Biblis in Hessen wird seinen zweifelhaften Ruf als Pannenreaktor nicht los. Nach der Schnellabschaltung von Block B am Wochenende musste die Betreiberfirma RWE Power am Montagabend auch Block A vom Netz nehmen. Die Anlage sei heruntergefahren worden, um ein Leck an einer Messleitung zu reparieren, teilte das hessische Umweltministerium am Dienstag mit. Ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen in den Blöcken A und B gebe es nicht. Block A war bereits im Frühjahr 2003 wegen gravierender Sicherheitsmängel abgeschaltet worden und erst im Januar wieder in Betrieb gegangen. In ungewöhnlich scharfem Ton kritisierte Landesumweltminister Wilhelm Dietzel (CDU) die Informationspolitik von RWE wegen der Pannen in Block B. Er zitierte den Vorstand des Energieversorgers für Mittwoch in sein Ministerium.
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