lesben

Ein starkes Stück

Dortmund: Lesben, Schwule und Transidente

Schwule und Lesben in Dortmund und der SLADO Vorstand „Rechtlich hat sich in den letzten Jahren viel für Lesben und Schwule in der Gesellschaft getan. Wir haben uns mit unserem Engagement einen Platz in der Mitte der Dortmunder Stadtgesellschaft erkämpft, darauf sind wir stolz. Aber in den Köpfen der Menschen ist Homosexualität noch lange keine Normalität. Hier gibt es noch viel zu tun “ , erklärt Frank Siekmann vom SLADO e.V. Vorstand. Die rechtliche Gleichstellung und Anerkennung von Transidenten steht dagegen noch am Anfang. Hier wird es Zeit, dass das bestehende „Transsexuellengesetz“ grundlegend reformiert wird.

Strafbarkeit von Homosexualität weltweit abschaffen

Straffreiheit für Lesben und Schwule

Das Auswärtige Amt hat auf Initiative des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning Homosexuellen-Aktivistinnen und Aktivisten aus 13 Ländern Subsahara- Afrikas zu einer Informationsreise „Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LGBT) in Deutschland“ im Rahmen des Besucherprogrammes der Bundesregierung eingeladen. Ziel der Reise ist es, weitergehende Möglichkeiten der Menschenrechtsarbeit aufzuzeigen und Netzwerke aufzubauen, um Informationen, Ideen und Strategien auszutauschen und weiterzuentwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen auch die Entwicklung in Deutschland kennenlernen, die zur gesellschaftlichen Akzeptanz sexueller Minderheiten geführt hat.

Queer im Revier - CSD Dortmund 2010

Schwule und Lesben Party

part bei den lesben und schwulen auf dem cds tag in dortmund 2010 „Queer im Revier“ - CSD Dortmund 2010 Straßenfest & Live-Musik u.a. mit Schlagerstar NIC / Buntes Programm in der CSD-Woche Unter dem Motto „Queer im Revier“ findet am Samstag, den 28. August 2010, der CSD Dortmund auf dem Reinoldikirchplatz statt.

Diskriminierungsschutz

Lesben und Schwule verlangen Ergänzung des Grundgesetzes

Schwule und Lesben verlangen eine Ergänzung des Grundgesetzes zur Festschreibung ihrer Rechte. Auf einem Bundestreffen der Vertreter der Christopher Street Day-Vereine wurde beschlossen, im Jahr 2009 die Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes um die Rechte von Lesben und Schwulen zum zentralen Thema zu machen. Im kommenden Jahr werde in weit über 30 Städten der Bundesrepublik der Christopher Street Day (CSD) gefeiert "und mit Demonstrationen gegen die fehlende Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen protestiert", kündigten Axel Hochrein und Jürgen Kiesslich vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) beziehungsweise dem CSD Deutschland e.V. an.

"Politiker unglaubwürdig"

Lesben- und Schwulenverband kritisiert Einbürgerungstest

Der Lesben- und Schwulenverband LSVD kritisiert die Diskussion um den baden-württembergischen Einbürgerungstest für Muslime. Gesinnungsprüfungen seien keine geeignete Methode, um die Akzeptanz von Homosexuellen zu befördern, sagte Verbands-Sprecher Manfred Bruns. Sie dienten weder der Sensibilisierung und Aufklärung, noch dem Abbau von Vorurteilen. Vielmehr sei zu befürchten, dass das Thema Homosexualität instrumentalisiert werde, um Minderheiten gegeneinander ausspielen. Politiker, die von Muslimen Toleranz gegenüber Lesben und Schwulen forderten, selbst aber keine Maßnahmen gegen Diskriminierung von Lesben und Schwulen ergriffen, seien unglaubwürdig.

Tag gegen Homophobie

Protestaktionen in 30 Ländern gegen Lesben- und Schwulenfeindlichkeit

Schwule und Lesben sollen mit Heterosexuellen gleichgestellt werden und ihre Dikriminierung ein Ende haben. Dieses Ziel hat der Tag gegen Homosexuellenfeindlichkeit am Dienstag. Homosexualität ist noch in rund 70 Ländern strafbar, in sieben Ländern droht Homosexuellen die Todesstrafe.

Unions-Klage scheitert in Karlsruhe

Lesben und Schwule dürfen sich weiterhin Ja sagen

Schwule und Lesben können in Deutschland weiterhin eine eheähnliche Verbindung eingehen. Die so genannte Homo-Ehe ist mit dem Grundgesetz vereinbar, entschied am Mittwoch das Bundesverfassungsgericht. Die Karlsruher Richter bestätigten damit das Lebenspartnerschaftsgesetz der rot-grünen Bundesregierung in vollem Umfang. Die Normenkontrollklagen der Unions-geführten Länder Bayern, Sachsen und Thüringen, die den "besonderen Schutz" der Ehe durch die Eingetragene Lebenspartnerschaft verletzt sahen, blieben ohne Erfolg. Die klassische Ehe werde durch das Gesetz "weder geschädigt noch sonst beeinträchtigt", hieß es zur Begründung.

Christopher Street Day

Schwule und Lesben "machen Berlin anders"

Unter dem Motto "Wir machen Berlin anders - Weltoffen.Tolerant.Queer." rollt am 22. Juni die bunte Christopher Street Day-Parade durch Berlin. In diesem Jahr fordert die politische Demonstration der Schwulen und Lesben insbesondere eine andere Gesellschafts- und Familienpolitik. Zugleich richte sie sich gegen Diskriminierung, sagte Michael Schmidt von der CSD-Organisation. Dazu gehöre das Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartnerschaften und ein gemeinsames Sorgerecht für Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Es müsse endlich anerkannt werden, dass auch in homosexueller Lebensform Familienleben stattfinde.

Homo-Ehe

Lesben und Schwulen in der Union werfen Stoiber Rechtsbruch vor

Der Verband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) kritisiert scharf das Vorgehen Bayerns bei der Umsetzung der Homo-Ehe. Der bayerische Ministerpräsident und "Möchtegern-Kanzlerkandidat" Edmund Stoiber (CSU) schrecke auch vor vorsätzlichem Rechtsbruch nicht zurück. Anders als in fast allen anderen Bundesländern könnten Homosexuelle in Bayern nicht ab Mittwoch heiraten, sondern erst ab Herbst. Zudem könnten sie ihre Lebensgemeinschaft dann nicht vor dem Standesamt, sondern nur vor einem Notar schließen. Das rot-grüne Bundesgesetz zur Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften tritt am Mittwoch in Kraft.

Homosexualität

NRW will "Ja-Wort" für Lesben und Schwule

Schwule und lesbische Paare in Nordrhein-Westfalen sollen nach dem Willen der Landesregierung noch dieses Jahr die Möglichkeit bekommen, sich auf dem Standesamt das "Ja-Wort" zu geben und eine Partnerschaft auf Lebenszeit zu schließen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf habe das Landeskabinett gebilligt, teilte NRW-Innenminister Fritz Behrens (SPD) am Freitag mit. Der NRW-Entwurf sieht vor, dass gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft vor einem Standesbeamten schließen und in das "Lebenspartnerschaftsbuch" eintragen lassen können. Aus der gegenseitigen Verantwortung erwüchsen verbindliche Rechte und Pflichten, sagte Behrens.

"Lesbenfrühling"

3000 Lesben statten Rostock Pfingst-Besuch ab

Das bundesweite LesbenFrühlingsTreffen unter dem Motto "Ost-West - (k)ein Thema unter Lesben" findet in diesem Jahr in Rostock statt. Mit bis zu 3.000 Frauen rechnen die Organisatorinnen des traditionellen Treffens am Wochenende in der Hansestadt, wie Pat Wunderlich vom Rostocker Verein "Lena" am Dienstag sagte. Erstmals ist damit eine ostdeutsche Stadt zu Pfingsten Gastgeber für homosexuelle Frauen aus Deutschland und Westeuropa. Seit 1972 gibt es das Frühlingsfest, dessen Traditionen bis ins Berlin der 20er Jahre reichen.