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Duisburg - ein Trauerspiel geht ins zweite Jahr

Duisburg: Adolf Sauerland | Aufklärung der Loveparade Katastrophe stockt

Seit der Loveparade 2010 kommt Duisburg nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Als am 24.07.2010 die Loveparade in Duisburg ein schreckliches Ende fand, ist in Duisburg nichts mehr wie es war. Über allem schwebt der Schatten von 21 Toten und zahlreichen Verletzten. Bedrückend ist die Unfähigkeit der Stadtspitze angemessen mit der Katastrophe umzugehen. Dieses Trauerspiel geht jetzt leider schon in das zweite Jahr. Und ein Ende ist bisher nicht absehbar.

Die Tragödie Loveparade in Duisburg 2010

Panik und Justiz

Am 24. Juli 2010 starben während der Loveparade in Duisburg 21 Menschen Und weitere 500 Menschen wurden so stark verletzt, dass sie ärztlich behandelt werden mussten. Für jeden am Zeitgeschehen Interessierten stellt sich die Frage, wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Und dann: welche Konsequenzen das Geschehen für die Verantwortlichen der Loveparade nach sich ziehen würde.

Kostengründe

Berliner Loveparade 2004 abgesagt

Die Loveparade 2004 fällt aus. Das teilten die Veranstalter des Techno-Spektakels am Mittwoch in Berlin mit. Grund für die Absage des Open-Air-Events sei die ungewisse Finanzierung der aus ökologischer Sicht schwer umstrittenen Veranstaltung.

Spektakel durch "grüne Lunge" Berlins

Landeseigene Messe Berlin zahlt für Love Parade

Die Berliner Love Parade am 12. Juli ist gesichert. Die landeseigene Messe Berlin wolle sich zu einem Drittel an den Gesamtkosten des Techno-Spektakels beteiligen, sagte der Geschäftsführer der Loveparade GmbH, Fabian Lenz, in der Samstagausgabe des "Berliner Kurier". Das Spektakel kostet jährlich rund 1,5 Millionen Euro und ist insbesondere wegen der großen Schäden, die die Besucher in Berlins "grüner Lunge", dem Tiergarten, anrichten, schwer umstritten.

Love Parade

Umweltschützer und Veranstalter gehen vor Gericht

Der Streit um die diesjährige Berliner Love Parade erhält neuen Zündstoff. Umweltschützer wollen nun gegen die Sondernutzungsgenehmigung für den Raver-Umzug klagen. Wie die Bürgerinitiative "Rettet den Großen Tiergarten vor der Love Parade" und die Schutzgemeinschaft Großer Tiergarten am heutigen Dienstag gemeinsam in Berlin mitteilten, sind zuständige Senats- und Bezirksstellen offenbar "nicht in dem gesetzlich vorgeschriebenen Maß" in die Entscheidung einbezogen worden. Es sei verwunderlich, dass die Genehmigung vor Ablauf der Frist erfolgte, bis zu der Tiergarten-Anwohner gegen die Außerkraftsetzung der Lärmverordnung am 21. Juli Einspruch erheben konnten. Der Senat hatte den Ravern für diesen Tag eine Sondernutzung des öffentlichen Straßenlandes zugestanden. Damit kann die Love Parade als kommerzielle Veranstaltung auf der Straße des 17. Juni stattfinden.

Love Parade

Berlin auf dem Rückweg zur Vernunft

Ein Weilchen ist es schon her - doch die Freude dauert noch an: Nicht nur die Berliner Ökos, nein, überraschend viele "normale" Berliner freuten sich, daß die überheblichen, eingebildeten und rücksichtslosen Love-Parade-Macher von Planetecom endlich etwas auf die Schnauze bekommen haben. Ja! Das tat gut!

Kommerz-Veranstaltung

Love Parade findet am 21. Juli statt

Die Love Parade am 21. Juli durch den Berliner Tiergarten scheint gesichert. Bei einem Treffen von Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) mit Vertretern des Veranstalters Planetcom GmbH sei am Dienstag dafür "eine sichere rechtliche Grundlage" geschaffen worden, sagte ein Sprecher der Wirtschaftsverwaltung. Unklar ist jedoch nach wie vor, ob der Raver-Aufzug als kommerzielle Veranstaltung oder als politische Demonstration organisiert wird. Naturschützer hatten die Love Parade von ihrem angestammten Platz am zweiten Samstag vertrieben, indem sie zuerst eine Demonstration durch Berlins "grüne Lunge" angemeldet hatten. Doch auch der 21. Juli ist bereits von einer Demo belegt. Deren Sprecherin kündigte an, gegen ein eventuelles Verbot durch alle Instanzen klagen zu wollen.

Love Parade

Offener Brief

Zur Love Parade hat sich auch der Berliner Landesverband des Naturschutzbundes NABU zu Wort gemeldet.