luftverkehr
Paketbomben
Jahresrückblick 2010 - November

Jetzt kommen die Bomben per Fracht.
An so was hatt’ niemand gedacht.
Gefahren-Abwehr
im Luftfrachtverkehr
wurd’ dadurch zum Thema gemacht.“
Sicherheit im Luftverkehr
Windkraftanlagen dürfen weniger blinken
Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 4. April beschlossen, die Vorschriften für Windkraftanlagen für blinkende Lichtsignale zum Schutz von Flugzeugen zu lockern. Durch die Änderung der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen" würden die "teils als störend empfundenen Einflüsse der beleuchteten Windenergieanlagen" in Zukunft deutlich reduziert, teilte das Bundesumweltministerium mit. Die Neuregelung solle noch in diesem Monat in Kraft treten. Die Sicherheit im Luftverkehr werde durch die geänderten Regelungen weiter gewährleistet.
"Wirtschaftswachstum dient Energieeffizienz"
BDI will keinen Emissionshandel im Luftverkehr
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wendet sich gegen eine Einbeziehung des Luftverkehrs in den EU-Emissionshandel. BDI-Präsident Jürgen Thumann forderte die EU-Umwweltminister dazu auf, "Emissionsminderungen im Luftverkehr unbedingt weltweit zu organisieren." Nur ein globaler Ansatz ergebe umweltpolitisch Sinn. "Ein begrenztes EU-Handelssystem beschädigt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Luftfahrtbranche und nützt dem Klimaschutz praktisch nichts", so Thumann. Nach Darstellung des BDI-Präsidenten ist allerdings in kaum einer anderen Branche "der globale Handlungsbedarf so sichtbar wie im Flugverkehr". Der Wirtschaftsverband will allerdings, dass der Klimaschutz im Luftverkehr über die UN-Zivilluftfahrtorganisation ICAO organisiert wird. Bemerkenswert sind Thumanns Vorschläge für "längst überfällige Klimaschutzinstrumente".
Verkehr und Klima
Klimawirkung des internationalen zivilen Luftverkehrs senken
Der Luftverkehr wird in den kommenden beiden Jahrzehnten um vier bis fünf Prozent wachsen. Durch den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), Stickoxiden und Wasserdampf tragen Flugzeuge inzwischen etwa genauso viel zum Treibhauseffekt bei wie der weltweite Autoverkehr. Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Andreas Troge: "Die Luftfahrt darf nicht länger von Klimaschutzmaßnahmen ausgenommen werden. Die seit langem überfällige wichtige europaweite Besteuerung des Treibstoffs, eine flugstreckenbezogene Emissionsabgabe oder die rasche Einbeziehung des Flugverkehrs in das europäische Emissionshandelssystem wären wichtige Schritte für den weltweiten Klimaschutz". Die Europäische Union müsse, so Troge, Vorreiter sein, um den Umweltbelastungen durch den Flugverkehr endlich zu begegnen.
Gegen Lärm und Klimakollaps
Neue Rahmenbedigungen sollen Luftverkehr umweltfreundlicher machen
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert Bundesverkehrsminister Stolpe auf, den am Montag in Bonn versammelten Beteiligten aus der deutschen Luftverkehrswirtschaft klare Signale für einen umweltgerechteren Umbau des Luftverkehrs zu geben. Es sei höchste Zeit, die politischen Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sich Klima- und Lärmbelastungen durch den Flugverkehr kontinuierlich verringerten, anstatt weiter zu wachsen. Nach den Prognosen des Verkehrsministeriums werde sich der Anteil des Flugverkehrs am Personen- und Güterverkehr allein bis zum Jahr 2015 nahezu verdoppeln. Zu den dringlichen Maßnahmen gehöre deshalb die Abschaffung der Mehrwertsteuerbefreiung für innereuropäische Flüge ebenso wie das europaweite Ende der Steuerbefreiung für Kerosin.
Luftverkehr
Bodewig fordert schnell den Einheitlichen Europäischen Luftraum realisieren
"Die Bundesregierung unterstützt die Einrichtung eines Einheitlichen Europäischen Luftraums grundsätzlich und setzt sich nachdrücklich für eine Verabschiedung so früh wie möglich ein." Das sagte Bundesminister Kurt Bodewig am Donnerstag beim EU-Verkehrsministerrat in Luxemburg. Ziel sei es, das europäische Flugsicherungssystem zu verbessern und den Luftraum möglichst optimal nutzbar zu machen. Daher unterstütze er die entsprechende Initiative der Europäischen Kommission ausdrücklich.
Luftverkehr
Produktion für Super-Airbus A380 aufgenommen
Im Airbus-Werk im niedersächsischen Stade ist am Freitag der offizielle Start zur Fertigung von Bauteilen für das künftige Großraumflugzeug A380 erfolgt. Werksleiter Dieter Meiners gab gemeinsam mit dem Produktionsleiter für das gesamte Airbus-System, Gerhard Eisen, vor mehreren hundert Mitarbeitern und geladenen Gästen das Signal für den Fertigungsbeginn
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