mafia
Ein Autor beleuchtet organisierte Kriminalität
Jürgen Roth gegen Mafia und Korruption
„Gangster Wirtschaft“, „Mafialand Deutschland“, „Anklage unerwünscht“, „Der Deutschland Clan“, „Ermitteln verboten“, „Die Gangster aus dem Osten“, „Schmutzige Hände“, „Netzwerke des Terrors“, „Der Oligarch“. All diese Titel stehen für Bücher eines Verfassers: Jürgen Roth. Selbst wer keines der Bücher gelesen, aber sich die blogs auf www.juergen-roth.com angesehen hat, gewinnt den Eindruck, hier handelt es sich um einen Autoren, der sich wirklich in seinem Sachgebiet auskennt. ngo-online hat ihm ein paar Fragen gestellt; hier sind die Antworten:
Arbeiter in Restaurants
Deutsche Geheimdienste warnen vor chinesischen "Triaden"
Noch stärker als bei anderen Institutionen wird bei Informationen aus Geheimdienstkreisen immer wieder davor gewarnt, diese als die reine Wahrheit zu betrachten. Es sei kaum zu durchschauen, aus welchen Motiven Geheimdienste zu bestimmten Zeiten bestimmte Aussagen an die Medien lancieren. Unter diesem Vorbehalt geben wir hier Informationen der Nachrichtenagentur ddp wieder, wonach Geheimdienste sich über die zunehmenden Aktivitäten der "Triaden" in Deutschland "besorgt" zeigen. "Die chinesische Verbrecherorganisation bringt immer häufiger illegal Landsleute in die Bundesrepublik oder schleust sie über das Bundesgebiet weiter in andere Länder", sagte ein Geheimdienstexperte der Nachrichtenagentur ddp am Wochenende in Berlin.
"Sklaverei und Mord in Amazonien"
Neue Studie zur Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes durch Holzkonzerne
Ein am Montag veröffentlichter Greenpeace-Report mit dem Titel: "Sklaverei, Mord und illegaler Holzeinschlag im großen Stil" enthüllt das alarmierende Ausmaß der sozialen und ökologischen Konflikte im brasilianischen Amazonas-Urwald. Der Report beschreibt die Besetzung von bisher unberührten Urwaldgebieten im brasilianischen Bundesstaat Pará durch ein Netzwerk aus internationalen Holzkonzernen, Politikern und lokalen Mafia-Bossen. 25.000 Menschen müssen in Pará als Sklaven arbeiten, viele werden auf der Flucht ermordet.
Mörder unbestraft
Erneut Radiojournalist auf den Philippinen erschossen
Am 20. August ist Rico Ramirez, Journalist beim Lokalradio dzSF in San Francisco, auf der philippinischen Insel Mindanao, erschossen worden. Das berichtet die Organisation Reporter ohne Grenzen. Sein Tod sei erst jetzt bekannt geworden. Nach Aussagen des Direktors des Lokalradios Max Totor gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Mord an Ramirez und seiner Berichterstattung über Drogen und Mafia. Ramirez ist der fünfte Journalist in diesem Jahr, der dort in Ausübung seines Berufes getötet wurde. Seit 1986 sind dort 41 Journalisten in Ausübung ihres Berufes ums Leben gekommen.
Indien/Uttar Pradesh
Journalist von Unbekannten erschossen
Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist am 14. April der Journalist Paritosh Pandey von Unbekannten ermordet worden. "Der Tod von Pandey steht offenbar im Zusammenhang mit seiner Recherche über organisiertes Verbrechen", meint Robert Ménard, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen. "Gehen die Täter straflos aus, löst das weitere Verunsicherung und Angst bei Kollegen in der Region aus".
BSE-Krise
Gepanschte Mafia-Butter 1998/99 in Deutschland verkauft
Mit Rindertalg gepanschte Butter aus süditalienischen Mafia-Molkereien ist zwischen 1998 und 1999 nach Deutschland gelangt. Das Bundesverbraucherministerium bestätigte am Mittwoch in Berlin einen Bericht des Magazins "Focus Money", wonach bis Frühjahr 1999 verfälschte Butter aus Italien bezogen wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass über die illegale Verwendung von Fetten aus Schlachtabfällen die Gefahr einer Übertragung von BSE-Erregern bestanden habe, hieß es in einer Stellungnahme des Ministeriums zu den Vorfällen.
Zukunftswährung
Deutschland vor Schwarzgeld-Schwemme wegen Euro-Einführung
Deutschland droht angesichts der Euro-Umstellung am Jahresende nach Erkenntnissen von Bundeskriminalamt (BKA) und Europol die massenhafte Einschleusung von Schwarz- und Falschgeld aus Osteuropa. Politiker von CDU und FDP forderten von der Bundesregierung daher am Wochenende Gegenmaßnahmen. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) kündigte unterdessen verschärfte Zollkontrollen gegen Schwarzgeldsünder an.
Drohungen gegen Journalisten
Nur sechs Staaten in Afrika haben Pressefreiheit
Die Pressefreiheit in Afrika ist ein Menschenrecht, das oft mit Füßen getreten wird. Journalisten und deren Angehörige sind im "schwarzen Kontinent" Unterdrückungen, Drohungen, Folter bis hin zu Mord ausgesetzt. Dies ist das Resümee des von der Journalismus-Schule in Bologna und dem Isf (Informazione senza frontiere) verfassten Jahresreports, der auf Daten des Internationalen Presse Instituts in Wien basiert.
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