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menschenrechtspreis

Todesstrafe & Folter

Usbekin Tamara Chikunova mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Die Usbekin Tamara Chikunova ist am Sonntag mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) betonte in der Nürnberger Oper, die Gründerin der Organisation "Mütter gegen Todesstrafe und Folter" habe mit ihrem unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen, dass Opfer von Menschenrechtsverletzungen nicht vergessen würden und die Todesstrafe in Usbekistan abgeschafft werde. Dabei habe sie sich durch Drohungen nie einschüchtern lassen und Öffentlichkeit für die Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land geschaffen.

Nicht einschüchtern lassen

Menschenrechtspreis für freie Presse vergeben

Der 13. Menschenrechtspreis von "Reporter ohne Grenzen" geht an den algerischen Journalisten Hafnaoui Ghoul, den chinesischen Menschenrechtler Lui Xiaobo und die mexikanische Wochenzeitung Zeta. Die mit jeweils 2500 Euro dotierten Preise würdigen das Engagement der Ausgezeichneten für eine freie Presse.

Serbien

Zoran Djindjic erhält posthum Jenaer Menschenrechtspreis

Der Preis der Ulrich-Zwiener-Stiftung für Internationale Verständigung und Menschenrechte soll "ein deutliches Zeichen setzen", sagte Preisstifter Prof. Dr. Dr. Ulrich Zwiener von der Universität Jena. Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung werde vergeben an eine Persönlichkeit, die sich für internationale Verständigung einsetzt und dabei immer wieder auch die Menschenrechte einfordert. Daher wird der Preis 2004 an Dr. Zoran Djindjic vergeben, gab Zwiener am Donnerstag bekannt.

Würdigung für Ali Lmrabet

Journalist mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Der in Marokko inhaftierte Journalist und Karikaturist Ali Lmrabet hat den diesjährigen Menschenrechtspreis von Reporter ohne Grenzen erhalten. Neben Lmrabet wurden auch die Direktorin des zurzeit geschlossenen Radio Haiti Inter, Michèle Montas, und die simbabwische Tageszeitung Daily News für ihren außergewöhnlich mutigen Einsatz für die Pressefreiheit geehrt. Erstmals seit 1992 wurden neben einem Journalisten eine Menschenrechtsverteidigerin und ein Medium ausgezeichnet. Die Preise sind mit je 2.500 Euro dotiert und werden von RoG und der Fondation de France jährlich am internationalen Tag der Menschenrechte in Paris vergeben.

Auszeichnung

Nürnberger Menschenrechtspreis an Journalisten aus Indien und Pakistan

Der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis wird am Sonntag im Opernhaus der Stadt an zwei Journalisten aus Indien und Pakistan vergeben. Die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung geht an die Inderin Teesta Setalvad und Ibn Abdur Rehman aus Pakistan. Die beiden setzen sich seit vielen Jahren "unter hohem persönlichen Risiko" für die Rechte diskriminierter Minderheiten, für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und für die Aussöhnung zwischen ihren verfeindeten Heimatstaaten ein.

Für Verständigung

Nürnberger Menschenrechtspreis geht nach Indien und Pakistan

Der Internationale Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg geht dieses Jahr an zwei Menschenrechtsaktivisten aus verfeindeten Staaten. Die Inderin Teesta Setalvad und der Pakistani Ibn Abdur Rehman setzen sich seit Jahrzehnten für Frieden in ihren Ländern ein, wie die Stadt am Montag mitteilte.

Menschenrechtspreis 2002

Reporter ohne Grenzen ehrt inhaftierten russischen Journalisten Grigorij Pasko

Der Menschenrechtspreis von Reporter ohne Grenzen geht in diesem Jahr an den russischen Journalisten Grigorij Pasko. Der Flottenkapitän und Journalist verbüßt zur Zeit eine vierjährige Haftstrafe in einem Arbeitslager, drei Autostunden von Ussurijsk (Region Wladiwostok) entfernt. Er wurde verurteilt, weil er die Verklappung von radioaktivem Müll ins Japanische Meer filmte und die Bilder - im japanischen Fernsehen gesendet - internationales Entsetzen auslösten.

Petra-Kelly-Preis 2002

Entführte kolumbianische Politikerin Betancourt erhält Menschenrechtspreis

Der mit 10.000 Euro dotierte Petra-Kelly-Preis an die entführte kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt wird am 13. Dezember 2002 an den Ehemann von Ingrid Betancourt und Mitbegründer der Grünen Partei Oxígeno Verde, Juan-Carlos Lecompte übergeben. Die Laudatio hält die belgische Senatorin und Grünen-Politikerin Marie Nagy, selbst kolumbianischer Herkunft.

"Franz-Werfel-Menschenrechtspreis"

Glotz und Vertriebenen-Präsidentin Steinbach loben Preis gegen Vertreibung aus

Mit einem neu geschaffenen "Franz-Werfel-Menschenrechtspreis" sollen künftig Initiativen gewürdigt werden, die sich gegen die Verletzung von Menschenrechten durch Völkermord und Vertreibung einsetzen. Der Preis soll im Frühjahr 2003 erstmals in Berlin verliehen werden, wie die Vorsitzenden des umstrittenen "Zentrums gegen Vertreibungen", die CDU-Politikerin Erika Steinbach und der ehemalige SPD-Geschäftsführer Peter Glotz, am Mittwoch in Berlin bekannt gaben. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Erika Steinbach ist Präsidentin des rechten Bundes der Vertriebenen (BdV).

Menschenrechtspreis verliehen

Anwältin im Tschad erhält "Martin-Ennals-Preis für Menschenrechtsverteidiger"

Am Mittwoch wurde bei einem Treffen von Menschenrechtsorganisationen in Dublin bekannt gegeben, dass die tschadische Rechtsanwältin Jacqueline Moudeina den "Martin-Ennals-Preis für Menschenrechtsverteidiger" erhält. Diese hohe Auszeichnung erhält die Anwältin für ihre mutige Vertretung der Opfer des im senegalesischen Exil lebenden Ex-Diktators Hissène Habré (1982-90) und seiner Folterknechte, die zum großen Teil heute noch im Amt sind. Das Referat Menschenrechte im Diakonischen Werk der EKD und "Brot für die Welt" freuen sich besonders über diese Auszeichnung, da sie die Arbeit der Menschenrechtlerin seit vielen Jahren unterstützen.

Reporter ohne Grenzen

Inhaftierter iranischer Journalist Reza Alijani erhält Menschenrechtspreis

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" verlieh am Mittwoch in Paris ihren Menschenrechtspreis an den iranischen Journalisten Reza Alijani. Der Chefredakteur der verbotenen iranischen Monatszeitung Iran-e-Farda befindet sich seit Februar 2001 in Haft. Den Preis nahm der iranische Journalist Kazem Kardavani stellvertretend in Empfang.

ai-Menschenrechtspreis

Ehrung für türkische Rechtsanwältin Eren Keskin

Die türkische Rechtsanwältin Eren Keskin ist neue Trägerin des Menschenrechtspreises von amnesty international (ai). Keskin nahm die Auszeichnung am Sonntagabend auf einer Benefizgala zum 40. Geburtstag der Menschenrechtsorganisation in Hamburg entgegen. Damit solle ihr hoher persönlicher Einsatz für die Durchsetzung der Menschenrechte gewürdigt werden, teilte amnesty international mit. Der Menschenrechtspreis ist mit einem "symbolischen Preisgeld" von 10.000 Mark dotiert.