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147.000 Menschen gegen Atomenergie

Die größten Proteste der Anti-AKW-Bewegung

Rund 147.000 Menschen sind am vergangenen Samstag (24. April) in Deutschland gegen die Atomenergie auf die Straße gegangen. "Das sind die größten Proteste, die es in der langen Geschichte der Anti-AKW-Bewegung in der Bundesrepublik je gegeben hat", hieß es seitens des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), einer der Trägerorganisationen der Proteste. Der Unmut über den Wortbruch der Atomkonzerne RWE, Eon, EnBW und Vattenfall und großer Teile der Politiker, den einvernehmlich vereinbarten so genannten "Atomausstieg" aufzukündigen, brachte im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) bundesweit Atomkraftgegner auf die Straße. Bei der Wahl könnten Union und FDP die Bundesratsmehrheit verlieren, die sie für die geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke benötigen.

Ausstellung "Persiens Antike Pracht"

Proteste gegen iranischen Vizepräsidenten wegen Menschenrechtsverletzungen

Bei der Eröffnungsfeier der Ausstellung "Persiens Antike Pracht" im Bochumer Bergbaumuseum kam es am Sonntag zu Protesten gegen die Anwesenheit hoher Repräsentanten der iranischen Regierung. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum kritisierte die Einladung der Politiker, die für schwere Menschenrechtsverletzungen politisch verantwortlich seien.