headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

regenwald

Zweitgrößter Regenwald der Welt soll gerodet werden

Weltbank gefährdet größte Urwälder Afrikas

Nach Angaben der Naturschutzorgansiation Pro Wildlife will die Weltbank 60 Millionen Hektar Regenwald der Demokratischen Republik Kongo für den kommerziellen Holzeinschlag öffnen. Von diesem Wald seien 35 Millionen Menschen abhängig, betont Sandra Altherr, Sprecherin von Pro Wildlife. Die Weltbank und die Interimsregierung des Kongo vereinbarten, die gesamte Waldfläche des Landes in Nutzungskategorien aufzuteilen. Dieser Prozess soll bereits im Oktober 2004 abgeschlossen sein. Bis dahin ist ein Rodungsmoratorium vereinbart.

Robin Wood Initiative zeigt Erfolg

EDEKA steigt aus dem Geschäft mit Raubbau-Möbeln aus

Auf Druck der Umweltschutz- organisation Robin Wood hat EDEKA Tropenholzmöbel aus Vietnam und Indonesien aus dem Sortiment genommen. Robin Wood hatte Kontakt mit EDEKA aufgenommen, nachdem Aktivisten in diesem Frühjahr in Filialen des Unternehmens Merantiholz-Gartenmöbel aus Vietnam gefunden hatten. Jedem Möbelstück lag ein so genanntes "ITTO-Zertifikat" bei. Das Kürzel steht für International Tropical Timber Organisation. Diese Organisation wurde zur Förderung des Tropenholzhandels gegründet und zertifiziert gar keine Produkte.

Regenwald

Metro verkauft Papier aus Tropenholz

Das Unternehmen Metro verkauft Papier aus Hölzern des Regenwaldes. Nach Angaben der Umweltorganisationen Robin Wood verkauft das Unternehmen Papier, in dem Zellstoff aus tropischen Naturwäldern stecke. Das belege eine Laboranalyse des Papiers, die die Organisation in Auftrag gegeben habe. Bei dem beanstandeten Produkt handele es sich um Kopierpapier der Marke Sigma Universal, das in den zur Metro-Gruppe gehörenden Real-Märkten angeboten werde. Laut Faseranalyse, die ein renommiertes Forschungsinstitut in den USA vorgenommen habe, enthält das Produkt "mixed tropical hardwood".

3. Runde im Regenwaldschutz

Krombacher spendet erneut an den WWF

Die Brauerei Krombacher hat zum 3.Mal ihre Werbekampagne zum Schutz des afrikanischen Regenwaldes in Dzanga-Sangha gestartet. Mit 500.000 Euro sponsert die Brauerei in diesem Jahr das WWF Projekt in Zentralafrika. Das Geld zu sparen fließt wieder in das Grundkapital eines eigens für diesen Zweck gegründeten Umweltfonds von WWF und Krombacher. Aus den Erlösen des Fonds finanziert der WWF die laufenden Kosten des Naturschutzprojektes, zum Beispiel die Ausrüstung und Ausbildung von Wildhütern.

Gütesiegel helfen nicht

Tropenwaldzerstörung gefährdet Affen und andere Arten

Die Brauerei Krombacher hat zum 3.Mal ihre Werbekampagne zum Schutz des afrikanischen Regenwaldes in Dzanga-Sangha gestartet. Ein am Dienstag von PRO WILDLIFE veröffentlichter Bericht dokumentiert die verheerenden Folgen des Tropenholzhandels für Primaten. Während v.a. große Affenarten alarmierende Bestandsrückgänge erleiden, werde in der öffentlichen Wahrnehmung Tropenholz wieder enttabuisiert. In der Kritik der Studie stehen dabei auch diverse Ökosiegel, darunter das von der Bundesregierung und einigen Umweltverbänden geförderte FSC-Zertifikat. "Fazit unserer Analyse ist: Umweltbewusste Verbraucher vertrauen auf Ökosiegel, obwohl es derzeit kein zuverlässiges Label gibt, das die Naturverträglichkeit eines Tropenholzproduktes gewährleisten kann", betont Dr. Sandra Altherr, Autorin der Studie.

Regenwald

"Deutschland mitverantwortlich für Umweltzerstörung auf Sumatra"

Vertreter indonesischer Nichtregierungsorganisationen werfen Deutschland vor, mitschuldig an den Umweltzerstörungen auf Sumatra zu sein. Sie fordern die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft auf, keine Geschäfte auf Kosten der Bevölkerung und der Umwelt in Indonesien zu machen. Insbesondere kritisieren sie die Verbindungen Deutschlands zu den Zellstoff- und Papierkonzernen APP und APRIL, die auf Sumatra Hunderttausende Hektar Regenwald zerstören und Einheimische von ihrem Land vertrieben haben.

Gegen eigene Zusage gehandelt

Deutsche Post verkauft Papier aus Tropenwaldzerstörung

Nach den Protestaktionen am Montag, 22.3.2004, von ROBIN WOOD in Bonn und Berlin räumt die Konzernzentrale der Deutschen Post in Bonn Fehler bei Ihrem Papiereinkauf ein. Die Post sicherte zu, Papier aus tropischen Wälder aus dem Sortiment zu nehmen und sicher zustellen, das dieses in Zukunft nicht noch einmal passieren kann. Sie bekräftigte, dass sie zu ihrer Aussage stehe, kein Papier aus Regenwald, Kahlschlag oder schützenswerten Urwäldern zu verkaufen. Eine von ROBIN WOOD in Auftrag gegebene Laboranalyse hatte zweifelsfrei ergeben, dass die Deutsche Post in ihren Filialen Kopierpapier verkauft, dessen Rohstoff aus tropischen Naturwäldern stammt. Damit brach die Post ihre Zusage, auf Papier aus Regenwäldern zu verzichten. Daraufhin hatten am Montag AktivistInnen der Umweltorganisation vor der Zentrale der Post in Bonn sowie vor einer Postfiliale in Berlin protestiert und leuchtend gelbe Transparente entrollt mit der Aufschrift "Wir zerstören Regenwälder für Papier! Ihre Post". ROBIN WOOD forderte die Post sowie ihr Tochterunternehmen McPaper auf, alle Papierprodukte auszulisten, für die Naturwälder zerstört wurden. Außerdem solle die Deutsche Post künftig auf der Verpackung aller Papierprodukte Rohstoffquelle, Land und Bleichverfahren angeben.

Regenwald in Gefahr

Umweltorganisationen fordern mehr Urwaldschutz in Norwegen

Dreizehn Umweltschutzorganisationen fordern von Norwegen Maßnahmen zum Schutz der Urwälder. Das Land sei Schlusslicht beim Waldschutz in Skandinavien, kritisierte Robin Wood. Gerade mal ein Prozent der Waldfläche stehe dort unter Schutz. In Schweden und Finnland seien zwar auch längst nicht alle Urwälder geschützt, aber immerhin fast vier Prozent. Die Umweltorganisationen haben daher in einem Brief den norwegischen Umweltminister Børge Brende aufgefordert, dafür zu sorgen, dass weitere Waldschutzgebiete ausgewiesen werden. Sie kritisierten zudem das Holz-Siegel PEFC als "Pseudo-Ökosiegel".

Veränderte Wachstumsrate

Amazonas-Regenwald nimmt weniger CO2 auf

Wissenschaftler aus Brasilien und vom Smithsonian Tropical Institute haben Zeichen dafür entdeckt, dass der Amazonas-Regenwald nicht mehr die volle Menge Kohlenstoffdioxid absorbiert wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Darüber hinaus haben die Experten auch Veränderungen im Wachstum und beim Absterben von Bäumen festgestellt, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. In der 20-jährigen Studie wurden insgesamt 14.000 Bäume in einem Gebiet von mehr als 300 Quadratkilometer markiert und vermessen, um ihre Wachstumsrate zu untersuchen. Diese untersuchten Bäume standen nicht in einer Umgebung, in der menschlich Aktivitäten wie Einschlag oder Brandrodungen vorhanden waren.

Umweltschutz

Protestaktionen gegen Regenwaldzerstörung und Terror gegen Indigene

Mit finanziellen Garantien will die Weltbank eine 1,2 Milliarden US-Dollar teure Zellstoff-Fabrik in Südkalimantan auf der indonesischen Insel Borneo absichern. Die Zellstoff-Industrie in Indonesien ist für das illegale Abholzen riesiger Regenwaldflächen und die Vergiftung von Flüssen, Böden und Luft verantwortlich. Das geplante Projekt bedroht die ohnehin schon stark degradierten Wälder auf Borneo, Heimat der letzten Orang-Utans. Deutschland ist drittgrößter Geldgeber der Weltbank und hat einen eigenen Exekutivdirektor. "Rettet den Regenwald" ruft zum Verschicken von Protestbriefen dagegen auf.

Entwicklungshilfe

Keine Hermesbürgschaft für Regenwaldzerstörung

Die Organisationen Watch Indonesia und Robin Wood protestierten am Dienstag vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin gegen Pläne der Bundesregierung, die Lieferung von Maschinen für eine Papierfabrik in China mit Hermesbürgschaften abzusichern. Das Papierwerk wird Zellstoff aus Indonesien verarbeiten, das auch aus illegalem Regenwaldkahlschlag stammen kann. Die Aktivisten entrollten ein Transparent mit der Aufschrift: "Urwaldzerstörer Clement - Steuern in die Katastrophe".

Naturschutz für

Keine neue Hermesbürgschaft für Regenwaldzerstörung!

Die Umweltorganisationen urgewald und ROBIN WOOD protestieren gegen Pläne der Bundesregierung, erneut Hermesbürgschaften für Regenwaldzerstörung zu vergeben. Geprüft wird derzeit ein Bürgschaftsantrag für eine Papierfabrik in China, in der indonesischer Zellstoff des Konzerns APRIL verarbeitet werden soll. Zellstoff- und Papiergiganten, wie APRIL, trieben den Raubbau an der Natur in Indonesien beträchtlich voran. Da ihnen eine nachhaltige Holzversorgung fehlt, bedienen sie sich in den heimischen Regenwäldern. Das habe fatale Folgen: Seit in den 90er Jahren mehrere Hunderttausend Hektar Regenwald vernichtet worden sind, gibt es immer häufiger Überschwemmungen und Erdrutsche.

"Sklaverei und Mord in Amazonien"

Neue Studie zur Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes durch Holzkonzerne

Ein am Montag veröffentlichter Greenpeace-Report mit dem Titel: "Sklaverei, Mord und illegaler Holzeinschlag im großen Stil" enthüllt das alarmierende Ausmaß der sozialen und ökologischen Konflikte im brasilianischen Amazonas-Urwald. Der Report beschreibt die Besetzung von bisher unberührten Urwaldgebieten im brasilianischen Bundesstaat Pará durch ein Netzwerk aus internationalen Holzkonzernen, Politikern und lokalen Mafia-Bossen. 25.000 Menschen müssen in Pará als Sklaven arbeiten, viele werden auf der Flucht ermordet.

Amazonas-Regenwald

Neue brasilianische Regierung plant Bauten mit katastrophalen Auswirkungen

Heftige Kritik an Erschließungsmaßnahmen, welche die neue brasilianische Regierung unter Staatspräsident Lula in den Regenwäldern Amazoniens plant, übt die Internationale Expertenkommission (International Advisory Group) IAG, welche das Pilotprogramm zur Rettung der Wälder Brasiliens begleitet. Sie übergab ihr Gutachten im Juli in der Hauptstadt Brasilia dem brasilianischen Umweltministerium.

Regenwald Stiftung gegründet

Landkauf für dauerhaften Naturschutz im afrikanischen Regenwald

Das Krombacher Regenwald Projekt sei eine der erfolgreichsten Kampagnen zum Schutz des afrikanischen Regenwaldes. Im vergangenen Jahr konnte man seitens der Brauerei dem Kooperationspartner WWF eine Spende in Höhe von 1 Million Euro zur Verfügung stellen. In diesem Jahr hofft man, nicht zuletzt auch dadurch, dass mit LTU, web.de, RTL und CineStar weitere starke Partner an Bord sind, das Spendenaufkommen auf ca. 2 Millionen Euro zu erhöhen. Bereits jetzt konnten ca. 16,3 Millionen Quadratmeter Regenwald unter den Schutz des WWF gestellt werden. "Dieses Ergebnis", so Hans-Jürgen Grabias, Marketing-Geschäftsführer der Krombacher Brauerei, "übertrifft unsere Erwartungen, haben wir bereits jetzt - bei der Halbzeit des Projektes - das Ergebnis aus dem letzten Jahr (15,1 Millionen Quadratmeter) erreicht."

Robin Wood verbucht Erfolg

Post verzichtet auf Regenwaldpapier

Die Deutsche Post AG hat auf Forderungen der Naturschutzorganisation Robin Wood mit der Zusage reagiert, keine Papierprodukte aus Regenwaldzerstörung auf der indonesischen Insel Sumatra mehr in den Post- und McPaper-Filialen zu verkaufen. Außerdem sollten Standards für den Papiereinkauf verbindlich festgelegt und Produkte aus Recyclingpapier ins Angebot aufgenommen werden. Das sagte Monika Wulf-Mathies, Direktorin für Politik und Umwelt der Deutschen Post, gestern bei Verhandlungen mit Robin Wood-VertreterInnen in Bonn.

Bedrohter Regenwald

Offener Brief gegen Abholzung in Indonesien

Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen haben Bundeskanzler Schröder in einem offenen Brief aufgefordert, sich bei seinem Besuch in Indonesien für den Schutz der bedrohten Regenwälder einzusetzen. Der Kanzler, der sich derzeit in Indonesien aufhält, will dort neue Exportgeschäfte für die deutsche Wirtschaft akquirieren. "Wir erwarten von Bundeskanzler Schröder, dass er bei seinen Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft keinesfalls - wie in der Vergangenheit oft geschehen - die Verpflichtungen der Bundesregierung zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz aus den Augen verliert", sagt Barbara Happe von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

Globale Erwärmung

Regenwald emittiert CO2

Die globale Erwärmung hat auf den tropischen Regenwald eine Auswirkung, die den Forschern bislang verborgen geblieben ist. Ein US-Forscherteam berichtet in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), dass der Regenwald CO2 ausstößt. Die Forscher hatten in der Vergangenheit stets festgestellt, dass die großen Dschungel effektiv Kohlendioxid abbauen.

Artenschutz

Deutsche Unternehmen an Zerstörung des indonesischen Regenwaldes beteiligt

Die Wälder von Tesso Nilo, auf der indonesischen Insel Sumatra sind eines der wichtigsten Rückzugsgebiete der selten gewordenen Sumatra-Elefanten. Hier wurde die weltweit größte Pflanzenvielfalt nachgewiesen. Doch in Indonesien und damit auch in Tesso Nilo wird der Regenwald schneller vernichtet als überall sonst auf der Welt. Deutsche Finanzinstitute wie Deutsche Bank und Hermes Kreditversicherung haben diese Entwicklung durch Kredite und Bürgschaften mit zu verantworten. Der WWF weist in seiner aktuellen Studie "Elefantenwald im Ausverkauf" nach, dass europäische Unternehmen und Finanzinstitute an der Zerstörung dieses Regenwalds beteiligt sind.

Naturschutz

Regenwaldgebiet in Indonesien durch Straßenbau bedroht

Die Organisation „Rettet den Regenwald“ sucht Unterstützer, die über ihre Homepage gegen die Zerstörung des Leuser-Ökosystems protestieren. Es ist das letzte noch intakte Rückzugsgebiet für Tiger, Nashörner, Elefanten und Orang-Utans auf der indonesischen Insel Sumatra und beherbergt. Jetzt plant die Provinzregierung ein Straßennetz mitten durch die einmaligen Urwälder. Ein Finanzkonsortium mit der Weltbank an der Spitze will die nötigen Kredite geben.