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Staatliche Förderung und mehr

Riester Rente zum Bauen nutzen

Als es in früheren Jahren noch die vom Staat geförderte Eigenheimzulage gab, konnten sich die Besitzer von Wohneigentum noch über die einmal jährliche Ausschüttung freuen, denn somit reduzierte sich das gesamte Baudarlehen um diese staatliche Zulage. Dann fiel Ende 2001 die Eigenheimzulage weg, und plötzlich waren die Menschen sehr skeptisch, was das Bauen angeht. Schließlich hatten sie die Eigenheimzulage doch in ihr Finanzierungskonzept fest eingebaut. Zudem hat der Berater der Bausparkasse auch die Eigenheimzulage in die Finanzierung eingebaut.

Alles über Riester und Rürup Rente

Nachteile von Wohn-Riester

Alles über Riester und Rürup Rente. Lohnt sich Riester?Wohn Riester hat sich mittlerweile auch in der Gesellschaft etabliert. Dabei handelt es sich um eine Sonderform der Riester Rente, die zum Erwerb, dem Bau oder der Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie eingesetzt werden kann. Wohn Riester bietet dabei verschiedene Vor-, aber auch einige Nachteile für den Verbraucher, die wir an dieser Stelle kurz vorstellen möchten.

Riester & Rürup Ratgeber

Die Wohn Riester Förderung

Die Wohn Riester Förderung gleicht der Riester Förderung für klassische Riester Verträge. Dabei kann Wohn Riester also auf die gleichen Zulagen, steuerlichen Vorteile und mehr zugreifen, wie es bei der Riester Rente im ursprünglichen Sinne der Fall ist.

Alles über Riester & Rürup

Rürup Rente: Steuerliche Behandlung der Beiträge

Wie wir bereits wissen, handelt es sich bei der Rürup Rente um eine Alternative zur Riester Rente. Sie eignet sich besonders gut für Freiberufler, Selbstständige und Arbeitnehmer mit einem hohen Steuersatz. Größter Vorteil der Rürup Rente ist in der steuerlichen Behandlung der Beiträge und Leistungen zu sehen. Dabei muss jeweils zwischen den beiden Phasen des Ansparens und der Rentenzahlung unterschieden werden.

Basisrente | Rürup-Rente und Rüruprente

Formen der Rürup Rente

Die Rürup Rente als Alternative zur Riester Rente hat sich längst durchgesetzt. Dennoch ist vielen bisher unklar, wie sie die Rürup Rente überhaupt abschließen können. Es gibt dabei unterschiedliche Anlageformen, die in Frage kommen und auch steuerlich gefördert werden. Die wichtigsten Formen der Rürup Rente wollen wir an dieser Stelle kurz vorstellen.

Zulagenvertrag | Zulagenantrag | Zentrale Zulagenstelle

Riester Rente: Zulagen | Wer ist zulagenberechtigt?

Die Riester Rente zeichnet sich vor allem durch einen großen Vorteil aus: Die staatlichen Zulagen, die auf die abgeschlossenen Riester Verträge gezahlt werden. Diese sind in die Grund- und die Kinderzulage gegliedert. Allerdings können nicht alle Personen von den Zulagen zur Riester Rente profitieren. Man unterscheidet hierbei in die unmittelbar zulagenberechtigten, die mittelbar zulagenberechtigten und die nicht zulagenberechtigten Personen. Was genau man darunter versteht, wollen wir an dieser Stelle kurz erläutern.

Wie Riester Sinn macht

Formen der Riester Rente

Bei der Riester Rente erhalten interessierte Sparer verschiedene Möglichkeiten geboten, wie sie die Riester Rente abschließen wollen. Welche Formen der Riester Rente dabei für wen in Betracht kommen, wollen wir an dieser Stelle kurz erläutern.

Fast eine Million Kündigungen

Linke fordert Rücknahme der "Riester-Privatisierung der Rente"

Vor dem Hintergrund von fast einer Million Kündigungen von "Riester-Renten" fordert die Linke eine Rücknahme der Rentenreform von 2001. "Die Riester-Rente ist eine Fehlkonstruktion. Sie nutzt am Ende nur der Versicherungswirtschaft", kritisiert Fraktionsvize Klaus Ernst "die beginnende Massenflucht aus den Riester-Verträgen" und fordert dabei die Rückführung der Riester-Renten in die gesetzliche Rente. "Die Konzerne spekulieren mit den Milliarden der Sparer an den Börsen, kassieren fantastische Gebühren und heben die Arme, sobald es Verluste gibt", so Ernst. Jetzt könne es nur eins geben: Umkehren, bevor es zu spät ist. Die Rentner von morgen dürften nicht die Leidtragenden des Zusammenbruchs der Finanzmärkte ein, den wir heute erleben. "Die Massenflucht aus der Riesterrente verlangt nach einer politischen Antwort", so Ernst.

"Ende des Privatisierungswahns"

Regierung stoppt Börsengang der Bahn

Die Bundesregierung hat den Bahn-Börsengang für diese Wahlperiode endgültig aufgegeben und damit auch dem angeschlagenen Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) Luft verschafft. Ohne Börsengang stelle sich auch die Frage der umstrittenen Bonus-Zahlungen für den Bahn-Vorstand nicht mehr, erklärte die Regierung am Mittwoch (5. November). Mit dem Aus für den Börsengang scheitert auch eines der Kernvorhaben der großen Koalition für diese Legislaturperiode. Das Bündnis "Bahn für alle" kommentierte am Donnerstag, "das Festhalten an den Privatisierungsplänen war das Projekt einer politischen Elite, die sich gegen die Fakten und gegen die Mehrheitsmeinung stemmte. Erst als im Strudel des Skandals um ungerechtfertigte Bonus-Zahlungen Regierungsmitglieder ins Wanken kamen, wurde der Ausverkauf wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen". Das globalisierungskritische Netzwerkes Attac hat die Absage des Börsengangs der Deutschen Bahn für diese Legislaturperiode als Anfang vom Ende des Privatisierungswahns in Deutschland begrüßt.

Selbst genutzte Wohnungen

Riester-Förderung wird auf Wohneigentum ausgeweitet

Die Bundesregierung will das Wohneigentum zur Altersvorsorge stärker fördern. Dazu wird der Kauf, der Bau oder die Entschuldung einer Wohnung oder eines Hauses in die Riester-Förderung einbezogen, beschloss das Bundeskabinett am 8. April in Berlin. Die Regelungen sollen rückwirkend zum 1. Januar 2008 gelten. Darlehensverträge für die Anschaffung und den Bau von Immobilien und Genossenschaftsanteilen gehören damit künftig zu den begünstigten Anlageprodukten, sofern die Wohnung selbst genutzt wird.

"Von Riester-Faktor befreien

Volkssolidarität fordert Angleichung der Renten an die Lohnentwicklung

Der Sozialverband Volkssolidarität fordert eine vollständige Kopplung der Rentenentwicklung an steigende Löhne, um Altersarmut zu bekämpfen. Die Rentenanpassungsformel müsse von sogenannten Dämpfungselementen wie dem "Riester-Faktor" befreit werden, forderte der Verband in einem am 1. April in Berlin vorgelegten Forderungskatalog. "In den Jahren, in denen die Preissteigerung das Wachstum der Löhne übertrifft, muss zumindest gesichert werden, dass die Rentenanpassungen nicht unterhalb der Preisentwicklung liegen", verlangte Gunnar Winkler, Präsident der Volkssolidarität, ferner.

10 Millionen Riester-Verträge

Bankenverband will mehr "kapitalgedeckte Altersvorsorge"

Die Finanzbranche in Deutschland verdient viel Geld mit der Riester-Rente. Kein Wunder also, dass sich der Bundesverband Deutscher Banken für die "kapitalgedeckte Altersvorsorge" stark macht. Der Interessenverband veröffentlichte am 19. März eine neue Broschüre. Die Quintessenz lautet nach Angaben von Chefvolkswirt Bernd Brabänder: "In einem Land mit alternder und gleichzeitig schrumpfender Bevölkerung wie in Deutschland kann die Altersvorsorge nicht allein durch die umlagefinanzierte Rentenversicherung gewährleistet werden. Will man den Lebensstandard der Deutschen im Alter dauerhaft sichern und zugleich Gerechtigkeit zwischen den Generationen wahren, ist dies nur über eine Stärkung der kapitalgedeckten betrieblichen und privaten Altersvorsorge möglich."

Auftragsstudie zu privatwirtschaftlichen Zwecken?

Deutsche beklagen Abwärtstrend bei medizinischer Versorgung

Mit dem deutschen Gesundheitssystem geht es nach Ansicht der Mehrheit der Bevölkerung abwärts. Laut einer am 21. November in Berlin vorgestellten Studie haben 56 Prozent der Deutschen in den vergangenen zwei bis drei Jahren eine Verschlechterung der Versorgung ausgemacht. Vor allem Mitglieder gesetzlicher Kassen fühlen sich unzureichend abgesichert. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, Aufsichtsratsmitglied der privaten Rhön-Klinikum AG, sprach von einem "Trend zur Zweiklassenmedizin". Der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Klaus Vater, sagte, die Studie diene rein "privatwirtschaftlichen Zwecken" und stehe im Widerspruch zu anderen Umfragen. Offenbar soll die Auftragsstudie den Privatkassen als Werbemaßnahme dienen.

"Geschäftemacherei"

Blüm wirft Privatversicherern Betrug bei der Altersvorsorge vor

Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) wirft den Privatversicherern Betrug bei der Altersvorsorge vor. Die Versprechungen für die Altersrente seien "reine Hochstapelei", sagte Blüm am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Berlin Mitte". Niemand könne wissen, wie hoch in 30 Jahren die tatsächliche Rendite sei. Die Privatversicherer machten ihr Geschäft mit "Angstmacherei", so Blüm. "Je schlechter sie die Rente machen, umso mehr klingelt das Geld in der Kasse der Allianz."

Sorge um "Sprachgebrauch"

Weiterer CDU-Politiker will nicht, dass die Union als unsozial gilt

Nach dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten macht sich jetzt ein weiterer Spitzenpolitiker der CDU Sorgen um das Image der Partei in der Öffentlichkeit. Der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Christian Baldauf fordert eine Entlastung unverschuldet in Not geratener Langzeitarbeitsloser bei der Berechnung der "Hartz IV"-Bezüge. Lebensversicherungen, Immobilien und andere Altersrückstellungen dürften nicht mehr wie bisher zu Lasten des Betroffenen angerechnet werden, sagte Baldauf der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dies sei zu finanzieren, indem Mitnahmeeffekte und falsche Anreize stärker ausgeschlossen würden. Dem CDU-Politiker sagte, die Positionen von Volker Kauder (CDU) könnten dazu führen, dass die Union bei den Menschen als unsozial gelte.

Risiko Geldentwertung

Dickes Geschäft mit der Riester-Rente

Der "Aufschwung" bei der so genannten Riester-Rente hält offenbar unvermindert an und spült frisches Geld in die Kassen der Versicherungswirtschaft. Im zweiten Quartal 2006 wurden 568.000 Neuverträge abgeschlossen, teilte das Bundessozialministerium am Donnerstag in Berlin mit. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der staatlich geförderten Rentenvertäge auf fast 6,8 Millionen. Der Zuwachs an Neuverträgen im Vergleich zum ersten Quartal sei bemerkenswert, da in den Vorjahren die Zuwachsraten im zweiten Quartal stets niedriger als im ersten Quartal ausgefallen seien, erklärte das Ministerium. Die Mehrzahl der neuen Verträge entfalle mit 400.000 Abschlüssen auf die klassische Rentenversicherung. Allerdings wachse auch die Zahl der Fondssparpläne rasant an. Sie nähere sich unaufhaltsam der Millionengrenze, hieß es.

"Rückwirkende Besteuerung"

Diskussion über mögliche Streichung der Wohnungsbauprämie

Die Pläne von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), nach der Eigenheimzulage nun auch die Wohnungsbauprämie zu streichen, stoßen beim Bund der Steuerzahler auf harsche Kritik. "Teile der Hausfinanzierung im Alter als fiktive Rente zu belasten, ist ein steuerpolitischer Irrweg", sagte der Finanzfachmann der Organisation, Hans-Joachim van Scheidt, der "Leipziger Volkszeitung". Es sei den Menschen nicht zu vermitteln, warum ihr Eigenheim rückwirkend besteuert werden soll. "Außerdem entsteht durch die zusätzliche Besteuerung eine unverhältnismäßige bürokratische Belastung", meint van Scheidt. Auch die Koalitionspartner CDU und SPD nutzen die Angelegenheit für Diskussionen in der Sommerpause. Die SPD will "Widersprüche" in der Argumentation der CDU ausgemacht haben.

Altersvorsorge

Steinbrück verteidigt Wegfall der Wohnungsbauprämie

Das Bundesfinanzministerium verteidigt den geplanten Wegfall der Wohnungsbauprämie. Mit der Verbesserung der "Riester"-Förderung für Wohnimmobilien solle die Prämie als "nicht mehr systemgerechte Subvention für Neufälle abgeschafft werden", teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin mit. So werde ein "einheitliches Konzept für alle Formen der Altersvorsorge erreicht". Das Ministerium hatte einen Referentenentwurf erarbeitet, wie selbst genutztes Wohneigentum in der "Riester"-Förderung anderen Sparformen gleich gestellt werden kann.

"Ungleichbehandlung von Gebietsfremden"

EU-Kommission will wegen "Riester-Rente" klagen

Die EU-Kommission will beim Europäischen Gerichtshof wegen der Riester-Rente gegen Deutschland klagen. Das beschloss die Kommission am Dienstag in Brüssel. Grund dafür sei, dass die deutschen Behörden die Rechtsvorschriften zur Altersvorsorgezulage nicht wie gefordert geändert hätten. Personen, die eine Zusatzrente aufbauen, erhalten unter der Voraussetzung, dass sie in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind, einen finanziellen Vorteil. Nach Auffassung der EU-Kommission verstößt die ungleiche Behandlung von "Gebietsansässigen" und "Gebietsfremden" gegen die Bestimmungen des EG-Vertrages über die Freizügigkeit der Arbeitnehmer und der Unionsbürger.

Selbst genutzte Immobilien

FDP hat einen Blick auf das Vermögen Älterer geworfen

Einkommen und Vermögen der über 60-jährigen in Deutschland sind laut FDP "höher als bekannt". Das ergebe sich aus den Antworten der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Wie FDP-Fraktionsvize Carl-Ludwig Thiele am Freitag in Berlin mitteilte, gehe aus der Anfrage hervor, dass die Alterseinkommen und Vermögen in den vergangenen zehn Jahren trotz der Renten-Nullrunden stark gestiegen sind. Der FDP geht es hierbei offenbar insbesondere um "den Wert selbst genutzter Immobilien im Alter und privater Altersvorsorge unter anderem durch Renten- und Kapitallebensversicherungen".