schwangerschaft

"Keine Anhebung der Alkoholsteuern"

Drogenbeauftragte Bätzing plant Warnsymbol für Schwangere auf Alkoholflaschen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), hat die Einführung von Warnsignalen für Schwangere auf Alkoholflaschen angekündigt. "Auf Flaschen wollen wir ein Piktogramm, das die Silhouette einer schwangeren Frau darstellt, die durchgestrichen ist", sagte Bätzing der "Passauer Neuen Presse". "Mit diesem Warnsymbol wollen wir darauf hinweisen, dass Trinken in der Schwangerschaft gefährlich ist", sagte Bätzing.

"Lebenswandel"

Anteil der Frühgeburten soll steigen

Der Anteil der Frühgeburten in Deutschland nimmt offenbar deutlich zu. Wie die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf jüngsten Statistiken der Bundesgeschäftstelle für Qualitätssicherung in Düsseldorf berichtete, soll der Anteil der Frühgeburten an den gemeldeten Krankenhausentbindungen 2003 rund neun Prozent betragen haben. Das bedeute eine Steigerung um mehr als ein Fünftel in den vergangenen elf Jahren.

Gesundheit

Zappelphilipp-Syndrom durch Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchende Mütter können ihre Kinder in der Schwangerschaft auch psychisch schädigen. Ihre Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie, die am Mittwoch in Berlin bekannt wurde. Sie wurde erstellt vom Suchtforschungsverbund Baden Württemberg, den das BMBF mit drei Millionen Euro fördert.

Ländervergleich von "Save the Children"

Bestes Umfeld für Mütter in Schweden

Die skandinavischen Länder haben in puncto Lebensbedingungen für Mütter die Nase vorn. Wie aus dem jährlichen Ländervergleich der Organisation "Save the Children" zwischen 117 Staaten hervorgeht, schafft Schweden das beste Umfeld für Mütter. Dahinter folgen Norwegen und Dänemark. Auf dem vierten Platz rangiere die Schweiz vor Finnland. Der Index zeige eine enorme Kluft zwischen den Top-Ten und den Schlusslichtern im Ranking, die die ärmsten Gebiete Afrikas bilden, so die Organisation. Auf Platz 117 liegt demnach Niger, davor Burkina Faso, Äthiopien und Guinea-Bissau. Platz 111 teilten sich Jemen, Sierra Leone und Guinea.