sozialforum
Sozialforum
Verfassungsschutz beobachtet angeblich Wissenschaftler Grottian
Der Wissenschaftler und Mitbegründer des Berliner Sozialforums Peter Grottian wird laut einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Behörde sammle seit Jahren Informationen über die Aktivitäten von Grottian und über linke Gruppen, die gegen den rot-roten Senat in Berlin opponierten.
Sozialforum in Deutschland
Sozialer Widerstand gegen "weiteren" Sozialabbau angekündigt
Im Anschluss an das erste "Sozialforum" in Deutschland rief die so genannte "Versammlung sozialer Bewegungen" in Erfurt die Bevölkerung für den Herbst zu massiven Aktionen des sozialen Widerstands auf. "Ob es gelingt, weiteren neoliberalen Umbau zu verhindern, hängt entscheidend von den Protesten der sozialen Bewegungen vor und nach den Bundestagswahlen statt", heißt es in der verabschiedeten Erklärung. "Wer auch immer regieren wird und weiteren Sozialabbau betreibt, er muss mit unserem massiven Widerstand rechnen." Die Themen Arbeitswelt, Globalisierung und sozialer Widerstand standen im Mittelpunkt der 250 Konferenzen, Seminare und Workshops des ersten Sozialforums in Deutschland, das vom 21. bis zum 24. Juli in Erfurt stattfand. Rund 5.000 Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik nahmen an diesem ersten umfassenden Treffen der sozialen Bewegungen teil, das in der Tradition des Weltsozialforums und der Europäischen Sozialforen Menschen und Gruppen verschiedenster politischer und religiöser Herkunft einen Raum für alternative Diskussionen geboten hat.
21. bis 24. Juni
Erstes Sozialforum in Deutschland in Erfurt
Vom 21. bis zum 24. Juli, findet in Erfurt das 1. Sozialforum in Deutschland statt. Die Veranstaltung, zu der mehrere tausend Teilnehmer erwartet werden, steht in der Tradition der Weltsozialforen und der Europäischen Sozialforen. Ihr politischer Rahmen wird von der Charta von Porto Alegre bestimmt. In diesem Sinne versteht sich das SFiD als ein offener Raum für Debatten Austausch und Vernetzung in der gesamten Breite der Zivilgesellschaft. Alle, die sich auf die Suche nach einer gerechten, friedlichen und ökologischen Gesellschaft machen wollen, sind eingeladen, sich am ersten bundesweiten Sozialforum in Deutschland im Juli in Erfurt zu beteiligen, wie Attac mitteilte.
Weltsozialforum
Umweltaktivisten protestieren gegen brasilianische Atomausbaupläne
Das diesjährige Weltsozialforum nutzen Aktivisten aus aller Welt, um gegen die brasilianischen Atomausbaupläne zu protestieren. Bei seinem Besuch auf dem Weltgipfel der Globalisierungskritiker am 27. Januar soll Präsident Lula mit dem wachsenden Widerstand gegen die Atomkraft konfrontiert werden. "Lula muss endlich verstehen, dass die Bevölkerung Atomenergie und besonders das Atomkraftwerk Angra-3 ablehnt. Wir brauchen eine Kehrtwende in der Atompolitik", fordert Sérgio Dialetachi von Greenpeace Brasilien. "Schliesslich füllen die Anti-Atom-Unterschriften und -Bekundungen der brasilianischen Bevölkerung inzwischen ein Banner von 30 m Länge." Die Siemens-Beteiligungsgesellschaft Framatome ANP möchte in Brasilien einen dritten Reaktorblock errichten.
Sozialstaat & Globalisierung
Erstes bundesweites Sozialforum soll im Juli in Erfurt tagen
In Erfurt soll in diesem Sommer das erste bundesweite Sozialforum Deutschlands tagen. Rund 5000 Menschen werden erwartet, die vom 21. bis 24. Juli in der thüringischen Landeshauptstadt unter anderem über Probleme des Sozialstaats und der Globalisierung diskutieren wollen, teilten die Organisatoren am Sonntag in Erfurt mit. Zur Vorbereitung hatten sich am Wochenende rund 100 Vertreter von Initiativen, Gewerkschaften und der Friedensbewegung in Erfurt getroffen.
Globaler Protest
Europäisches Sozialforum endet mit enttäuschten Teilnehmern
Das dritte Europäische Sozial Forum (ESF) ist zu Ende: Für viele Teilnehmer waren die Vorträge und Diskussionen eine Enttäuschung. Nicht weil es an den drei Tagen an interessanten Persönlichkeiten fehlte oder zu wenig über Globalisierung berichtet wurde. Es war enttäuschend, weil die groß angekündigten Vorträge nicht hielten, was sie versprachen - Viele Veranstaltungen blieben in ihren politischen Visionen gefangen.
Globalisierungskritik
Europäisches Sozialforum 2005 auch in Deutschland
Als Folge der Europäischen Sozialforen in Florenz 2002 und Paris 2003 wird es 2005 auch in Deutschland ein umfassendes Treffen aller Gegner der neoliberalen Offensive geben. Unterstützt von prominenten Gewerkschaftern, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac, der Friedensbewegung, Kirchenkreisen und Umweltinitiativen soll diese Großveranstaltung im Sommer 2005 in Erfurt stattfinden. "Attac Deutschland sieht in dem Prozess der Sozialforen den Ausdruck eines wachsenden Widerstands gegen Sozialabbau und Entmündigung der Bürger.
Weltsozialforum in Mumbai
Aufruf zur Unterstützung des bewaffneten Widerstandes im Irak ab abgelehnt
Die AKTION 3.WELT Saar lehnt den Aufruf der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy, die Anschläge im Irak zu unterstützen, ab. Das betonte Hartmut Regitz zum Abschluß des Weltsozialforums im indischen Mumbai (ehemals Bombay), an dem er als Delegierter der AKTION 3.WELT Saar teilgenommen hat. Die Anschläge im Irak hätten mit Emanzipation nichts zu tun. Die Festlegung des 20. März als weltweiter Aktionstag gegen die US-Truppen im Irak sei eine falsche Schwerpunktsetzung, da es vorher keine relevante Kritik am Terror des Massenmörders Saddam Hussein gab.
4. Weltsozialforum
Signal der Ermutigung für den weltweiten Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit
Zum Ende des 4. Weltsozialforum im indischen Mumbai (Bombay) zieht die Delegation des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) eine positive Bilanz. Der EED war im Rahmen der Vereinigung protestantischer Hilfswerke in Europa (APRODEV) beim Weltsozialforum vertreten und hat erfolgreich mit den indischen Partnerorganisationen in Workshops und Veranstaltungen zusammengearbeitet. Einen wichtigen Schritt voran bedeuteten die gemeinsamen Veranstaltungen zur wachsenden religiösen Intoleranz und zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten.
Globalisierung von Unten
Insider-Berichte vom Weltsozialforum in Bombay im Netz
Die globalisierungskritische Bewegung trifft sich vom 16. bis zum 21. Januar 2004 auf dem Weltsozialforum in Bombay (Indien). In verschiedenen Veranstaltungen setzen sich die Teilnehmenden mit Themen aus allen Bereichen der Gesellschaft auseinander, die durch die Globalisierung betroffen sind. In einem Online-Tagebuch liefert Andreas Lathan, vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) vom 17. Januar an, einen spannenden und informativen Blick hinter die Kulissen.
16. bis 21. Januar
Viertes Weltsozialforum in Bombay
Die globalisierungskritische Organisation Attac erwartet mehr als 75.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden vom 16. bis 21. Januar zum vierten Weltsozialforum. Die Vernanstaltung findet erstmals im indischen Mumbai (Bombay) statt. In mehr als 1000 Veranstaltungen werden Menschen aus rund 130 Ländern über Themen wie Globalisierung und Welthandel, Rassismus und Krieg, Landwirtschaft und die Rechte der Frauen diskutieren und alternative Konzepte entwickeln. Als Schwerpunkt setzt Attac Deutschland beim WSF auf die internationale Zusammenarbeit zu Themen wie Steuerflucht, Kapitalverkehr und Schuldenkrise zu verstärken.
Protest gegen Sozialabbau
2. Europäisches Sozialforum in Paris vom 12.-16. November
Beim 2. Europäischen Sozialforum, das vom 12. bis zum 16. November in Paris stattfindet, werden der gesellschaftliche Protest gegen den europaweiten Sozialabbau als Ergebnis neoliberaler Regierungspolitik und mögliche Alternativen dazu wesentliche Schwerpunkte bilden. Ein gemeinsamer europäischer Aktionstag gegen den sozialen Kahlschlag im Frühjahr 2004 soll die Initialzündung für eine länderübergreifende Protestbewegung bilden.
Europäisches Sozialforum in Florenz
Italienische Grenzpolizei hindert Globalisierungskritiker an der Einreise
Zwei Anhänger der globalisierungskritischen Bewegung aus Deutschland sind auf ihrem Weg zum Europäischen Sozialforum (ESF) in Florenz an der Einreise nach Italien gehindert worden. Das berichtet die Organisation Attac am Mittoch. Für Armin Titze aus Aachen und Marek Silska aus Bonn wurde ein Einreiseverbot bis zum 10. November ausgesprochen. Die italienische Grenzpolizei berief sich gegenüber der Organisatoren des ESF auf eine schwarze Liste, die ihnen von den deutschen Polizeibehörden übergeben worden sei.Gegen die Übergabe dieser Liste hatte bereits der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Hans-Christian Ströbele vergebens protestiert.
Europäisches Sozialforum vom 6. bis zum 10. November
Europas Globalisierungskritiker tagen in der Toskana
Aktive der globalisierungskritischen Bewegung werden sich vom 6. bis zum 10. November in Florenz zu einem ersten "Europäischen Sozialforum" versammeln. Unter dem Motto "Ein anderes Europa für eine andere Welt ist möglich" werden in drei großen Themengruppen die gravierendsten Globalisierungsfolgen wie Krieg, Armut, Abbau von sozialen und demokratischen Rechten in ihren vielfältigsten Ausdrucksformen zur Diskussion stehen. Eine europäische Versammlung der sozialen Bewegungen wird abschließend die Perspektiven dieser europaweiten Bewegung und die konkreten Aktionen für das Jahr 2003 beraten. Eine gemeinsame Großdemonstration mit italienischen Sozialforen und Gewerkschaften gegen die drohende Kriegsgefahr wird den Abschluss bilden.
Europäisches Sozialforum 2002
Italienische Regierung will Schengen-Abkommen aussetzen
Der italienische Ministerpräsident Berlusconi provoziert erneut eine Konfrontation mit der globalisierungskritischen Bewegung. Nach einer Mitteilung der italienischen Koordination für das Europäische Sozialforum will die Regierung in Rom in der ersten Novemberhälfte das Schengen-Abkommen außer Kraft setzen, das den Bürgern der Europäischen Union ungehinderte Bewegungsfreiheit und unkontrollierten Grenzübertritt garantiert. Zuvor berichteten mehrere italienische Zeitungen, u.a. la Repubblica, über die Regierungspläne.
Weltsozialforum
60000 Globalisierungskritiker trafen richtungsweisende Absprachen
Zum zweiten Weltsozialforum sind 60.000 Teilnehmer nach Porto Alegre gereist. Die globalisierungskritische Bewegung verfüge nach wie vor über eine enorme Dynamik, erklärte Sven Giegold, Mitglied der Delegation von ATTAC Deutschland in Porto Alegre. Es werde deutlich, dass die Bewegung auch unabhängig von Gipfeltreffen sehr viele Menschen mobilisiert. Über 1.000 Veranstaltungen beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der neoliberalen Globalisierung.
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
