spam
Bußgeld bis 50.000 Euro
Spam-Mails sollen stärker "bekämpft" werden
Die Versendung so genannter Spam-Mails soll künftig stärker als bisher bekämpft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, den der Bundestag am Donnerstag in Berlin mit den Stimmen der großen Koalition und der FDP-Fraktion verabschiedete. Danach droht bei Verletzung bestimmter Informationspflichten bei der E-Mail-Werbung ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. So darf in der Kopf- und Betreffzeile weder der Absender noch der kommerzielle Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht werden.
Werbemüll
Jagd auf Spam soll Standort Deutschland stärken
Verbraucherschützer, Wettbewerbshüter und die Internetbranche wollen juristisch gegen Spam-Versender vorgehen, um das "erschütterte Vertrauen von Verbrauchern in E-Mail und Internet zurückgewinnen". Durch einen gestärkten Informationsaustausch ohne "schwarze Schafe" soll auch der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverband, der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs und des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco). Das Aktionsbündnis konzentriere sich zunächst auf die Rechtsverfolgung von gewerblichen Spammern.
Virus und Spams
85 Prozent der Emails sind Spam
Der E-Mail-Verkehr ist im vergangenen Monat mit mehr als 85 Prozent von Spam dominiert worden. Zusätzlich waren rund sieben Prozent der E-Mails mit einem Virus infiziert. Zu diesen Ergebnissen kommt der E-Mail-Filter-Experte Email Systems, der die aktuellen Daten zum Virus- und Spamverhalten in E-Mails misst. Dem Bericht zufolge überschritten die verschickten Spams an sechs Tagen des vergangenen Monats die 90-Prozent Grenze. Nur 18 Prozent der E-Mails im August seien "legale" E-Mails gewesen mit einem Tiefpunkt von nur sechs Prozent an einem Sonntag.
Spam
Ausgaben für E-Mail-Marketing sollen sich in den USA verdreifachen
Bis 2008 sollen sich die Ausgaben fürs eMail-Marketing in den USA nahezu verdreifachen und auf 6,1 Mrd. US$ steigen. Bereits im vergangenen Jahr wurden in den USA 2,1 Mrd. US$ für die Kundenansprache per eMail ausgegeben, rechnen die Experten von Jupiter Research in ihrem neusten Report vor. Und für die nächsten fünf Jahre prognostizieren sie einen weiteren steilen Anstieg.
"do not e-mail"
US-Repräsentantenhaus beschließt Anti-Spam-Gesetz
Nach dem US-Senat hat nunmehr auch das Repräsentantenhaus das erste landesweit geltende Anti-Spam-Gesetz beschlossen. Es soll am 1. Januar kommenden Jahres nach der Unterschrift durch Präsident George W. Bush in Kraft treten, berichtet das Wall Street Journal. Das Gesetz sieht teilweise drakonische Strafen gegen die Versender unerwünschter Massen-Mails vor. Ihnen drohen im schlimmsten Fall bis zu fünf Jahre Haft.
Gesetz geändert
Verschärfte Bedingungen vor Spammer in den USA
Der US-Senat hat geringfügige Veränderungen am Anti-Spam-Gesetz befürwortet, das dazu beitragen soll, den Erhalt unerwünschter kommerzieller E-Mails zu stoppen. Nun muss der Senat im nächsten Monat noch einmal abstimmen, bevor der Gesetzesentwurf vom Weißen Haus abgesegnet werden kann. Der Senat reagierte damit auf kritische Stimmen, die dem Gesetz vorwarfen, zu inkonsequent zu sein.
Unerwünscht
Spam-Mails sind Übel Nummer Eins
Laut einer Studie des US-Onlinevermarkters Doubleclick lesen vier Prozent der User Spam-Mails. 65 Prozent löschen als Spam erachtete Mails sofort, ohne diese überhaupt zu öffnen. Damit führe Spam die Hitliste der Ärgernisse bei E-Mail-Empfängern an - für 89 Prozent stellten sie das Hauptübel dar, so das Ergebnis. Der durchschnittliche User habe im Untersuchungszeitraum 264 E-Mails pro Woche empfangen, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als 254 elektronische Poststücke in den Accounts landeten. Der Anteil der Junk-Mails sei dabei mit 56 Prozent konstant geblieben. Die Consumer-E-Mail-Studie wurde im Sommer dieses Jahres durchgeführt.
Internet
US-Senatoren wollen Anti-Spam-Gesetz
Zwei US-Senatoren haben neuerlich ein Anti-Spam-Gesetz beantragt. Gegenwärtig gibt es Gesetze mit dem Ziel der Einschränkung unverlangter Werbemails in 27 US-Bundesstaaten. Der Republikaner Conrad Burns aus Montana und sein Demokratischer Kollege Ron Wyden aus Oregon wünschen sich ein Bundesgesetz, das Spam-Versender verpflichtet, eine gültige Absenderadresse anzugeben. Außerdem sollen die Absender Bitten um Streichung einzelner Adressen aus den Datenbanken nachkommen müssen. In diversen Online-Foren wird der Entwurf der beiden Abgeordneten für ein Anti-Spam-Bundesgesetz allerdings als wenig effektiv kritisiert.
Werbung per Internet
Ein Viertel der Mails an Unternehmen ist Spam
Unerwünschte Werbemails, so genannte Spam-Mails, kommen der Wirtschaft teuer zu stehen. Laut einer am Montag präsentierten Untersuchung des E-Mail-Filter-Spezialisten SurfControl sind bereits 25 Prozent der elektronischen Post, die Unternehmen erhalten, unerwünschte Werbe-Mails. Bis zum Jahr 2005 werde der Anteil der Spams auf 40 Prozent steigen, bei täglich rund 36 Milliarden Mails. Sowohl in den USA als auch in Europa werden die damit verbundenen Kosten für 2003 auf jeweils mehr als zehn Milliarden Dollar geschätzt. Ein Großteil der Unternehmen wünscht sich daher gesetzliche Regelungen gegen Spams.
Höchste Strafe gegen Spam-Werber
Millionenstrafe gegen Werbefax-Versender
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat gegen das Fax-Portal Fax.com eine Strafe von 5,4 Mio. Dollar (5,59 Mio. Euro) verhängt. Das ist die bisher höchste Strafe gegen einen Spam-Versender. Das Unternehmen hat laut FCC in mindestens 489 Fällen gegen bestehende Gesetze verstoßen. "Fax.com hat ein ganzes Netz an Betrügereien geknüpft, um unerkannt zu bleiben", zitiert der Nachrichtendienst ddp die FCC-Sprecherin Kathleen Q. Abernathy.
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