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Statistisches Bundesamt

Offenbar über 2 Millionen nichteheliche Lebensgemeinschaften in Deutschland

Die Zahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften ist offenbar weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland rund 2,4 Millionen nichtehelichen Lebensgemeinschaften zwischen Mann und Frau, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Seit 1996 ist ihre Anzahl um rund ein Drittel (+34 Prozent) gestiegen. Damals lebten 1,8 Millionen Paare ohne Trauschein gemeinsam in einem Haushalt.

Statistisches Bundesamt

"Geringster Anstieg der Tarifgehälter seit 1995"

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2006 den geringsten Anstieg der Tarifgehälter seit der erstmaligen Berechnung des Index für Gesamtdeutschland im Jahr 1995. So sei der Index der tariflichen Monatsgehälter der Angestellten in der gewerblichen Wirtschaft und bei den Gebietskörperschaften im Jahr 2006 insgesamt nur um 1,2 Prozent höher als im Vorjahr. Die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter erhöhten sich den Angaben zufolge gegenüber dem Jahr 2005 um 1,5 Prozent. "Damit lag der Anstieg der Tarifverdienste im Jahr 2006 unter dem der Verbraucherpreise, die sich im gleichen Zeitraum um 1,7 Prozent erhöhten", so das Statistische Bundesamt. Die größten realen Einkommensverluste gab es offenbar bei den Beschäftigten von Bund, Ländern und Gemeinden.

Statistisches Bundesamt

Immer mehr Bundesbürger sterben laut Statistik an Diabetes

Die Zahl der an Diabetes verstorbenen Bundesbürger hat in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten deutlich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, starben im vergangenen Jahr mehr als 24.300 Menschen an Zuckerkrankheit. Im Vergleich zu 1980 mit rund 18.900 Toten sei die Zahl der Opfer damit um 29 Prozent gestiegen. Ein Grund für die bundesweite Zunahme der Diabetes-Todesfälle ist nach Auffassung der Statistiker die höhere Zahl älterer Menschen. Diabetes mellitus ist den Angaben zufolge für knapp drei Prozent aller Sterbefälle (1980: zwei Prozent) in Deutschland verantwortlich. Häufig trete Diabetes aber auch bei anderen Sterbefällen als Begleitkrankheit auf.

Statistisches Bundesamt

Öffentliche Haushalte nehmen mehr Geld ein

Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte sind im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 440,6 Milliarden Euro gestiegen. Die Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden erhöhten sich dagegen lediglich um 0,8 Prozent auf 504,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Statistisches Bundesamt

1,7 Millionen arbeiten in der ambulanten Gesundheitsversorgung

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch arbeiteten im Jahr 2003 insgesamt rund 1,7 Millionen Beschäftigte in den ambulanten Ein­rich­tungen des Gesundheitswesen. Die Arztpraxen stellten mit 653.000 Beschäftigten in rund 113.000 Einrichtungen dabei die meisten Arbeitsplätze. An zweiter Stelle folgten die 46.000 Zahnarztpraxen mit 326.000 Beschäftigten.

Statistisches Bundesamt

Nur wenig Krippenplätze in Westdeutschland

Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Wie das Statistische Bundesamt nach aktuell vorliegenden Ergebnissen mitteilt, boten Ende 2002 erst fünf der 326 Stadt- und Landkreise in Westdeutschland rechnerisch für mehr als 10 Prozent ihrer Kinder im Alter unter drei Jahren einen Krippenplatz an. In 292 Landkreisen lag das Angebot unter 10 Prozent. Weitere 29 der westdeutschen Stadt- und Landkreise hatten überhaupt keinen Platz für die Betreuung der Jüngsten zur Statistik gemeldet. Die ostdeutschen Kommunen schneiden erheblich besser ab.

Statistisches Bundesamt

Jeder zwölfte Einwohner Deutschlands ist schwerbehindert

Jeder zwölfte Einwohner Deutschlands ist schwerbehindert. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lebten zum Jahresende 2003 in Deutschland 6,6 Millionen schwerbehinderte Menschen. Das waren rund 70 000 oder 1,1 Prozent weniger als 2001. Am häufigsten litten die schwerbehinderten Menschen den Angaben zufolge unter körperlichen Behinderungen (67 Prozent) wie Krankheiten der Organe, Funktionsstörungen der Arme und Beine oder einer Sehbehinderung. Verursacht wurde die Behinderung bei den meisten durch eine Krankheit (84 Prozent), 5 Prozent der Behinderungen waren angeboren, 2 Prozent auf einen Unfall oder eine Berufs­krankheit zurückzuführen.

Statistisches Bundesamt

Weniger Verkehrstote

Im Juli 2004 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 541 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet. Das sind 17 Prozent weniger als im Juli 2003. Seit Einführung der Statistik 1953 waren dies die wenigsten Getöteten in einem Juli. Die bisher geringste Zahl an Verkehrstoten in einem Juli gab es 2003 mit 650. Weitere 42.800 (-10 Prozent) Personen wurden im Juli 2004 verletzt.

Statistisches Bundesamt

Weniger Stoffe, die Ozonsschicht zerstören, trotzdem höhere Schadensgefahr

Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 2.562 Tonnen ozonschichtschädigende Stoffe verwendet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamt sind das rund acht Prozent weniger als im vorangegangenen Jahr. Trotz rückläufiger ozonschichtschädigender Stoffe sei jedoch die Schadensgefahr höher. Denn da sich die Mehrheit dieser Stoffe in geschlossenen Systemen befinde, trete eine Ozonschichtschädigung und Klimawirksamkeit erst bei einer möglichen Freisetzung auf.

Statistisches Bundesamt

Frauen verdienen 30 Prozent weniger

Frauen verdienten weiterhin rund 30 Prozent weniger als Männer. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Der Durchschnittsverdienst der weiblichen vollzeitbeschäftigten Angestellten im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe betrug im Jahr 2003 durchschnittlich 2 602 Euro monatlich; das sind - wie schon im Jahr 2002 - rund 30 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die vollzeitbeschäftigten Arbeiterinnen erzielten im Produzierenden Gewerbe einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 1 885 Euro, das waren 26 Prozent weniger als die Arbeiter (2 549 Euro).

Statistisches Bundesamt

Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer

Frauen verdienen nach wie vor weniger als Männer. Arbeiterinnen im Produzierenden Gewerbe hätten im Jahr 2001 in Deutschland im Durchschnitt 26 Prozent, weibliche Angestellte im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe 30 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen erhalten, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mit.