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Schwächen in der Didaktik

Schulbücher sollen viele Fehler enthalten

Lehrer stöhnen vielfach über die ständig neuen Schulbücher. Die zeitaufwändige Vorbereitung des Unterrichts wird dadurch aus ihrer Sicht zusätzlich erschwert. Die Stiftung Warentest behauptet nun, dass viele Schulbücher obendrein auch noch Fehler zahlreiche enthalten. "Alle 17 untersuchten Biologie- und Geschichtsbücher enthalten Fehler, einige sogar auf jeder Seite.", so Stiftung Warentest. Auch didaktisch seien viele "schwach". Zu diesem Ergebnis kam die Stiftung bei ihrem Test von Schulbüchern für Gymnasien der 7. bis 10. Klasse in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Zu billig, um gut sein zu können

Stiftung Warentest findet Weichmacher im Olivenöl

Die höchste Qualitätsstufe der Olivenöle "nativ extra" hält oft nicht das, was sie verspricht. Wie schon bei den vorangegangenen Untersuchungen der Stiftung Warentest in den Jahren 1999 und 2002 war beim aktuellen, am Donnerstag veröffentlichten Test mehr als ein Drittel der Proben mangelhaft. Zusätzlich fand sich in einem Bio-Öl der gefährliche Weichmacher DEHP, der im Tierversuch krebserzeugend wirkt und der bei der Herstellung von Kunststoffen wie PVC als Weichmacher verwendet wird. Sämtliche 26 getesteten Öle waren mit Schadstoffen belastet.

Kein Tipp für Geringverdiener

Verbraucherzentrale warnt vor verminderter Qualität bei Discountern

"Discounter oder Bio-Laden – Alles Qualität?", fragt die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Laut Stiftung Warentest und Öko-Test genüge Discountware oft nur mittleren Ansprüchen, schreiben die Verbraucherschützer. Die Tester bemängelten verkeimte Bratwürste und wässriges Hackfleisch, Honige mit zuviel Fremdpollen, fades Brot, tranigen Lachs. Mit Pestizidbelastungen müsse bei Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau, besonders bei Erdbeeren, Weintrauben und Paprika sowohl beim Discounter als auch Super- und Verbrauchermärkten gerechnet werden. "Dies ist bei Bioprodukten nicht der Fall", meinen die Verbraucherschützer. Lebensmittel aus ökologischer Produktion würden höheren Qualitätsansprüchen gerecht. "Sie sind umweltfreundlicher und tiergerechter produziert und werden mit einem Minimum an Zusatzstoffen und ohne Gentechnik produziert." Ware mit Biosiegel stehe mittlerweile auch beim Discounter im Regal.

"REACH"

Neue EU-Chemikalienpolitik genügt Verbraucherschützern nicht

Die geplante neue europäische Chemikalienpolitik REACH bringt nach Ansicht von Verbraucherschützern kaum Verbesserungen für Konsumenten. "Die neue Chemikalienpolitik wird nicht dazu führen, dass gefährliche Chemikalien etwa in Spielzeug auch nur gekennzeichnet werden", kritisierte Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). "Die mit REACH für die Wirtschaft verbundenen Kosten sind dann fragwürdig, wenn es nicht gelingt, den Bezug zu Verbraucherprodukten herzustellen", sagte die vzbv-Chefin anlässlich eines Forums der Bundesanstalt für Risikobewertung (BfR) zum Verbraucherschutz.

Verbraucherschutz

26.000 Internet-Dialer bleiben verboten

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit einem kürzlich bekannt gegebenen Urteil vom 18. März das Verbot von rund 26.000 0900-Dialern bestätigt. Das Urteil ist von grundlegender Bedeutung, weil es der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) gestattet, von Gesetzesverstößen bei einem Teil der Dialer eines Anbieters auf gleichartige Verstöße bei den anderen Dialern des Anbieters zu schließen.

Konferenz entwickelt neuen Standard

Leitfaden soll Unternehmens-Handeln ökologischer und sozialer machen

Ein neuer internationaler Standard für das soziale und ökologische Engagement von Unternehmen soll für mehr Klarheit und Wettbewerb um ökologische und soziale Produktionsmuster sorgen. "Wer was wo herstellen lässt und welche Arbeitsbedingungen dort vorherrschen, war noch nie so unklar wie heute", sagte Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Definierte und vergleichbare Standards würden Unternehmen mit hohem ökologischen und sozialen Engagement viel prominenter werden lassen. Verbraucher erhielten eine objektiv vergleichbare Messlatte, um umwelt- oder menschenverachtenden Produktions- und Arbeitsbedingungen die rote Karte zeigen zu können.

Verbot beschlossen

"Bild" entdeckt "Krebsgefahr aus Babygläschen"

Die ""Bild"-Zeitung schlägt Alarm". Die Zeitung weist auf einen Test der Stiftung-Warentest hin, wonach in drei von 18 getesteten Gläschen mit Babynahrung deutliche Mengen des Stoffes Semicarbazid gefunden wurden, das beim Aufschäumen von Kunststoffdichtungen in Metalldeckeln entsteht. In Tierversuchen wirke die Substanz krebserregend, habe die Organisation gewarnt. "Bild" weiter: "Ausgerechnet die Babynahrung von Bio-Herstellern (Martin Evers Naturkost 'Gemüsereis mit Pute' und 'Milder Blattspinat mit Kartoffeln', Alete 'Kartoffeln mit Mais & Bio-Hähnchen') schnitt schlecht ab."

Oft nicht sinnvoll

Steuern sparen mit Lebensversicherungen kann teuer werden

"Aufstehen Deutschland! Steuerfreiheit sichern!" - Versicherungen und Banken überschwemmen ihre Kunden derzeit mit Werbung. Und machen Druck: Nur noch dieses Jahr gibt es Steuervorteile für Lebensversicherungen. Abschlüsse müssen schnell erfolgen, denn nicht nur der Antrag muss dieses Jahr gestellt werden. Die Versicherung muss den Vertrag auch noch vor dem 1. Januar annehmen. Dennoch sollte sich niemand unter Zeitdruck setzen lassen: Einerseits haben nur Gutverdiener einen wirklichen Vorteil aus einem Vertragsabschluss noch vor dem Jahreswechsel. Und andererseits gibt es wichtigere Versicherungen und bessere Geldanlagemöglichkeiten.

Richtig Bauen

Neuer Ratgeber begleitet von der Baustelle bis zur Fertigstellung

Eine Baustelle bringt komplizierte Abläufe unter Beteiligung vieler Menschen und den Einsatz hoher Geldsummen mit sich. Ohne Strukturierung und Steuerung geht schnell etwas schief. Hier setzt der neue Ratgeber "Richtig Bauen: Ausführung" an, den die Verbraucherzentralen zusammen mit der Stiftung Warentest herausgegeben haben.

Pharmaindustrie

Bayer macht Gewinn mit umstrittener Mode-Diät

Der Umsatz von Nahrungs-ergänzungs-mitteln boomt. So hat der im Frühjahr vom Pharmariesen Bayer herausgebrachte Vitamin-Cocktail "One-A-Day CarbSmart" bis jetzt bereits drei Millionen US-Dollar Umsatz eingebracht. Er ist speziell als Nahrungsergänzungspräperat für Kohlenhydratreduzierte Diäten (typischer Vertreter "Atkins"-Diät) designt. Reizvoll wird diese Diät durch ihr untypisches Ernährungsmuster. Verzichtet wird auf Obst und Brot, Hauptbestandteil hingegen sind fettige Lebensmittel und Fleisch. Philipp Mimkes von der Coordination gegen Bayer-Gefahren kritisiert die Unternehmenspolitik: "Natürlich wissen die Verantwortlichen bei Bayer, dass die Atkins-Diät gesundheitsschädlich ist und dass Vitaminpräparate niemals eine ausgewogene Ernährung ersetzen können. Doch der Pharma-Industrie ist die Gesundheit der Betroffenen herzlich egal - solange die Umsätze stimmen." Die Initiative fordert eine Verschreibungspflicht sowie strenge Kontrollen aller Nahrungs-Ergänzungsmittel.

Trinkwasser

Neue Umweltkarte für Deutschland zeigt Überschreitung der Blei-Grenzwerte

23 700 Wasserproben hat die STIFTUNG WARENTEST in den vergangenen zehn Jahren auf Schwermetalle untersucht. Und aus den Ergebnissen jetzt aktuell eine Umweltkarte zum Thema Blei im Trinkwasser erstellt. Ergebnis: In vielen Regionen Deutschlands ist das Problem noch nicht gelöst. Das gilt besonders für Ballungsregionen Nord- und Ostdeutschlands. Hier wiesen jeweils mehr als fünf Prozent der eingesandten und analysierten Wasserproben einen Bleianteil über dem aktuell geltenden Grenzwert auf.

Stiftung Warentest

Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Muss - der Weg dahin eine Qual

Jeder vierte Arbeitnehmer wird vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. Doch nur jeder zehnte hat sich dagegen versichert. Zu krank für den Job zu sein, führt nahezu mit Sicherheit in die Armut, wenn man nicht reich ist - oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat. "FINANZtest" hat in der August-Ausgabe 139 Tarife verglichen. Mehr als ein Viertel davon war "sehr gut". Pferdefuß: Wer nicht kerngesund ist, bekommt wenn überhaupt nur schwer einen Vertrag. Doch Beharrlichkeit lohnt sich, meint "FINANZtest".

Dritter Platz ist nicht Testsieger

Saturn darf nicht mit falschem "Test"-Urteil werben

Die Elektronik-Handelskette "Saturn" muss ihre Werbung ändern und darf künftig nicht mehr mit einem falschen "Test"-Urteil der Stiftung Warentest werben. Das hat das Landgericht Münster am Mittwoch in einem Rechtsstreit zwischen dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) und der Handelskette entschieden. "Saturn" hatte in einem Werbeprospekt eine Digitalkamera als Testsieger bezeichnet, die allerdings in Wirklichkeit nur auf dem dritten Platz gelandet war.

vzbv klagt vor Landgericht

Werbung mit falschen Stiftung-Warentest-Urteilen aufgedeckt

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat ein verstärktes Vorgehen gegen irreführende Werbung mit Test-Urteilen der Stiftung Warentest angekündigt. Seit November hat der vzbv rechtliche Schritte gegen etwa 35 Unternehmen eingeleitet, die nach Auffassung des vzbv zu Unrecht mit positiven Test-Urteilen werben. Zu den Unternehmen, die vom vzbv eine Abmahnung erhalten haben, gehören unter anderem die Einzelhandelsketten Rossmann und Saturn. Die meisten der abgemahnten Unternehmen haben sich inzwischen bereiterklärt, auf die entsprechende Werbung zu verzichten, darunter auch Rossmann. Gegen Saturn läuft dagegen eine Klage des vzbv vor dem Landgericht Münster.

Rückstände von Antibiotika und Bienenabwehrmitteln

Stiftung Warentest rügt Honig-Qualität

Jeder Deutsche verzehrt im Jahr durchschnittlich 1,5 Kilogramm Honig. Experten zufolge ist nirgendwo sonst auf der Welt die Nachfrage nach dem Lebensmittel so groß wie in Deutschland. Doch die Qualität lässt laut einer Studie von Stiftung Warentest in vielen Fällen zu wünschen übrig. Fast jedes zweite getestete Produkt erhielt nur das Qualitätsurteil "mangelhaft". Bei zwölf der 34 überprüften Honigsorten hätten die Experten Rückstände von Antibiotika, Bienenabwehrmitteln und anderen kritischen Substanzen festgestellt, teilte Hubertus Primus, Chefredakteur der Zeitschrift "Test", am Donnerstag in Berlin mit.

Gesundheitsreform

Patientenanwälte sehen Fehlberechnungen der Krankenkassen bei Zuzahlungen

Die Berechnung der Belastungsgrenze für Zuzahlungen zu Leistungen der Krankenversicherung ist eine komplizierte Angelegenheit. Für viele Versicherte ist auch 10 Wochen nach Inkrafttreten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes unklar, wann die Belastungsgrenze erreicht ist und welche Freibeträge bei der Berechnung abzuziehen sind. Versicherte können sich leider nicht immer auf ihre Krankenversicherung verlassen, denn zu Unrecht bringen die Krankenversicherungen von den Bruttoeinnahmen einen zu niedrigen Kinderfreibetrag in Abzug.

LichtBlick

Jugendzeitung ruft zu Stromwechsel auf

Der Baden-Württembergische Ex-Monopolist EnBW hat zum Anfang des Monats seine Strompreise im Allgemeinen Tarif angehoben. EnBW-Komfort-Kunden zahlten jetzt für ihren überwiegend aus Atomkraft gewonnenen Strom teils erheblich mehr als für Ökostrom beispielsweise von LichtBlick. Darauf weist die Jugendumweltzeitung Juckreiz hin und fordert alle EnBW-Kunden auf, ihr Sonderkündigungsrecht zu nutzen und zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter zu wechseln.

Pestizidbelastet

Greenpeace wehrt sich gegen Vorwürfe des BGA

Mit Kritik hat die Umweltorganisation Greenpeace auf die Vorwürfe des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) reagiert. "Der BGA sollte weniger hysterisch auf berechtigte Kritik reagieren und zur Sach-Diskussion zurückkehren", so Greenpeace Chemie-Experte Manfred Krautter. Der BGA hatte der Umweltorganisation vorgeworfen, die Verbraucher zu täuschen und mit einer "bekannten Masche aus Halbwahrheiten und pseudo-wissenschaftlichen Behauptungen" auf sich aufmerksam machen zu wollen. Greenpeace hatte zuvor zum sechsten Mal in diesem Jahr Ergebnisse der Pestizid-Messungen in Obst und Gemüse von großen deutschen Handelsketten veröffentlicht und bei den untersuchten Proben zum Teil erhebliche Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte festgestellt.

"Juckreiz" verschenkt Ökostrom

Statt Hitzewellen und Jahrhundert-Fluten lieber auf Ökostrom umsteigen

Während Atomkraftwerk-Betreiber zum Stromsparen aufrufen, verschenkt die Jugendumweltzeitung "Juckreiz" aus Berlin noch bis Ende des Monats 150 Kilowattstunden Ökostrom an Strom-Wechsler. "Natürlich ist der nicht verbrauchte Strom der umweltfreundlichste Strom", meint die Jugendzeitschrift. "Aber mindestens genauso wichtig ist es, den verbrauchten Strom umweltfreundlich zu erzeugen. Denn sonst waren die diesjährige Hitzewelle und das letztjährige Hochwasser nur freundliche Vorboten der Klimakatastrophe."

13 von 15 "mangelhaft"

Nur Öko-Ananassäfte sind "gut"

Säfte schmecken oft nicht so wie ihr Name eigentlich verspricht. Das fanden die Tester der Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von 15 Ananassäften heraus. 13 Produkte bekamen das Qualitätsurteil "mangelhaft", nur zwei Bio-Direktsäfte waren "gut", wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.