super-gau
"Es hätte zum Super-GAU kommen können"
Atomkritiker erinnern an Dampfleckage im deutschen Atomkraftwerk Neckarwestheim
Anlässlich der Leckage im slowenischen Atomkraftwerk Krsko vom 4. Juni erinnerte die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW daran, dass es am 18. Dezember 2003 im jüngsten deutschen Atomkraftwerk, Neckarwestheim-2, zu einer Dampfleckage in der Deckelentlüftungsleitung des Reaktordruckbehälters gekommen ist. Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) habe nach dem Vorfall feststellt, "dass bei einem Abriss der Leitung direkt oberhalb des Reaktordruckbehälterdeckels eine nicht absperrbare Primärkreisleckage mit Anforderungen von Sicherheitseinrichtungen entstanden wäre". Das Leck hätte laut IPPNW mit einem Leckquerschnitt von knapp 5 Quadratzentimeter dann eine Größe gehabt, bei der der Druck im Primärkreis erwartungsgemäß hoch bleibt und selbst die Hochdruck-Pumpen nicht einspeisen können. Es hätte offenbar zum Super-GAU kommen können.
Super-GAU für "Reformpolitik"
Union läuft nach Ansicht von Merz Linkspartei hinterher
Das ist der Super-GAU für diejenigen, die mit ihrer "Reformpolitik" in den vergangenen 20 Jahren eine Umverteilungspolitik von unten nach oben betrieben haben und diese fortsetzen wollen: Die Linke treibt nun auch noch CDU und CSU vor sich her. Die vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) - möglicherweise nur aus wahl-taktischen Gründen - angezettelte Diskussion um höhere Renten für Geringverdiener bringt die Wirtschaftspolitiker der Union, viele Medien und die einschlägigen, von diesen regelmäßig befragten "Experten" in Bedrängnis. Als "leistungsfeindlich und ordnungspolitisch verheerend" hat der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, den Rentenvorstoß kritisiert. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT), Josef Schlarmann, sagte, der Vorschlag folge "dem Trend der Wohlfühlpolitik".
Wasserstoffexplosionen
Deutsche Atomkraftwerke im internationalen Vergleich
Die deutschen Atomreaktoren sind nach Ansicht von Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) "die sichersten Kernkraftwerke der Welt". Dies gelte auch für die Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel. "Soweit man das sehen kann, liegt hier kein Systemfehler vor, der den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke nicht erlauben würde", sagte Huber am 16. Juli in Bayern2Radio in München. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widersprach am 17. Juli dem Minister und verwies auf einen von der OECD im Jahr 1997 veröffentlichten internationalen Vergleich von Atomkraftwerken - laut IPPNW "so etwas wie eine Pisa-Studie für Kernkraftwerke". Demnach sei bei deutschen Atomkraftwerken "die Gefahr extrem hoch, dass es bei einer Kernschmelze zu massiven Freisetzungen von Radioaktivität kommt".
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