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Thailand
Keine Revolution in Bangkok?
Die Rothemden haben sich neu formiert und hielten am letzten Sonntag eine friedliche Grossdemo in Bangkok ab. Zum Schrecken der Regierung erreichte die Beteiligung um die 40.000 Protestierende. Sie fordern nach wie vor Neuwahlen, die Freilassung ihrer eingekerkerten Anführer und die ganze Aufklärung über die Vorfälle des April und Mai letzten Jahres. Trotz der Zerschlagung der politischen Opposition erreicht die Demokratisierungsbewegung ein Ausmaß, welches die Regierung ernsthaft bedrängt. Doch was war geschehen, blenden wir zurück.
Thailand:
Bangkok vor einer Revolution?
In Thailand eskalierte 2010 ein Konflikt zum Bürgerkrieg. Nach mehreren vorherigen Zusammenstößen prallten zwei Hauptgegner in Bangkok aufeinander. Thaksin Shinawatras Gefolgsleute aus dem armen Norden, auch Rothemden genannt, und die Gelbhemden. Thaksin wollte zurück an die Macht, nachdem er weggeputscht worden war. Die Gelbhemden, die 2008-2009 an die Macht kamen, vertreten vor allem den König, die buddhistischen Tempel, den reicheren Süden mitsamt seinen Muslimen. Am 25. Januar 2011 könnte eine neue Etappe der Auseinandersetzung beginnen. Obwohl die Regierung den Ausnahmezustand verhängt hat, wurde für Bangkok eine große Protestaktion angekündigt. Als Augenzeugin berichtet Birgit Uhlig über die Situation auf dem Höhepunkt des Konflikts, im Mai 2010, sowie sechs Monate danach.
Thailand
Zentrum des Schmuggels als Gastgeber der Artenschutzkonferenz
Am Samstag beginnt in Bangkok die Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, 2.-14. Oktober). Für Thailand ist dies eine heikle Mission, denn der asiatische Staat ist einer der größten Umschlagplätze für den illegalen Handel mit geschützten Arten. "Thailand ist einer der weltweit größten Märkte für illegales Elfenbein. Überall hier in Bangkok werden Elfenbeinfiguren verkauft, obwohl bekannt ist, dass der Großteil von gewilderten Elefanten stammt", berichtet PRO WILDLIFE Artenschutzexpertin Daniela Freyer, die an der WA-Konferenz teilnimmt. Sie erwartet, dass die Situation in Thailand auf der WA-Konferenz zur Sprache kommt.
Artenschutzkonferenz
Entscheidungen über die Zukunft von Walen und Delfinen in Thailand
Das Überleben des seltenen Irawadi-Delfins hängt nicht zuletzt von einer Entscheidung ab, über die 166 Mitgliedsstaaten während der 13. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in der kommenden Woche in Thailand beraten und abstimmen werden. Während der Konferenz in Bangkok vom 2. bis 14. Oktober stehen mehr als 50 Vorschläge zur Verringerung oder Erhöhung des Schutzstatus von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten auf der Tagesordnung. Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS setzt sich mit Experten vor Ort für den verbesserten Schutz des bedrohten Irawadi-Delfins durch ein Handelsverbot ein und kämpft gegen einen Vorschlag Japans, den kommerziellen Handel mit Walprodukten wieder freizugeben.
Computer für Alle
Thailändische Regierung subventioniert PCs
Damit sich auch ärmere Menschen einen Computer kaufen können, hat die thailändische Regierung subventionierte PCs und Laptops angeboten. Am Wochenende wurden die ersten 20.000 Geräte unter großem Gedränge verkauft, berichtet die Bangkok Post. Kaufberechtigt waren alle, die zuvor bei zwei Banken einen kreditfinanzierten Kauf vereinbart hatten. Die Desktop PCs mit vorinstalliertem Linux wurden für Preise um rund 225 Euro angeboten, Laptops kosteten 400 Euro, so die Zeitung.
400 000 starten jährlich
Deutsche als Sextouristen im Ausland
Nach Schätzung von Experten brechen von deutschen Flughäfen jährlich rund 400 000 Sextouristen auf. Mindestens 50 000 von ihnen sollen es auf Minderjährige abgesehen haben. Ziele der deutschen Sextouristen sind insbesondere Thailand, die Philippinen, Sri Lanka und Länder in Afrika. Allein auf den Philippinen sollen gegenwärtig rund 100 000 Kinder ihren Körper verkaufen. In den meisten Fällen handelt es sich um Kinder, die zuvor bereits innerhalb der eigenen Familie sexuell missbraucht wurden.
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