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Afrika
Welthungerhilfe besorgt über Sicherheitslage in Togo
Die Deutsche Welthungerhilfe ist besorgt über die Sicherheitslage in Benin im Grenzgebiet zu Togo. Nach Angaben von Entwicklungshelfern treffen trotz der mittlerweile angeblich eingetretenen Ruhe in Togo nach den umstrittenen Präsidentenwahlen noch täglich neue Flüchtlinge in Benin ein. Im Auffanglager Hilacondji, unmittelbar an der Grenze zu Togo, kommen Menschen mit Schussverletzungen und Wunden durch Schlagstöcke. Sie stammen aus dem nahe gelegenen Aného, das neben der togoischen Hauptstadt Lomé besonders stark von Unruhen und Militärübergriffen betroffen war.
Meinungsfreiheit in Togo
Von zehn gesperrten Sendern dürfen sieben wieder nachreden
In Togo dürfen sieben gesperrte Radio- und Fernsehstationen wieder senden, nachdem sie über eine Woche geschlossen waren. Das berichtet der Journalistenverband "Reporter ohne Grenzen". Innerhalb von zehn Tagen hätten togolesischen Behörden Anfang Ferbruar zehn Radio- und Fernsehsender geschlossen. Dieses Vorgehen seien mit steuerlichen Gründe angegeben worden oder als "Aufruf zu zivilem Ungehorsam und Rebellion" gewertet worden. Die anderen drei gesprerrten Medien dürften nach wie vor nicht senden.
Abschiebungscharter nach Togo
Deutsche Behörden liefern dem Diktator Oppositionelle frei Haus
Obwohl noch im April 2004 die EU-Staaten massive Menschenrechtsverletzungen in Togo kritisiert haben, findet vermutlich noch in dieser Woche eine von der Hamburger Innenbehörde in Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern organisierte Massenabschiebung nach Togo statt. Passagiere des bundesweiten Großcharterfluges werden togoische Staatsangehörige sein, die im Asylverfahren in Deutschland abgelehnt worden sind. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, die Antirassistische Initiative Berlin und die Flüchtlingsinitiative Brandenburg verurteilen diese Abschiebepolitik aufs Schärfste.
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