umwelt
Prof. Elmar Altvater hält Schmährede auf TEPCO-Verantwortliche
Dr. Gregor Gysi und der Black Planet Award 2011
Im Rahmen der diesjährigen ethecon Tagung am 19. November 2011 erhalten die für die Atomkatastrophe von Fukushima verantwortlichen TEPCO-Manager und weitere für Konzern-Entscheidungen zuständige Personen den Internationalen ethecon Black Planet Award 2011 für "herausragende Verantwortung bei Zerstörung und Ruin unseres Blauen Planeten hin zu einem Schwarzen Planeten". ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie verleiht diesen Schmähpreis zum sechsten Mal. Die Schmährede hält Prof. Dr. Elmar Altvater.
Bei mir werden Erneuerbare Energien groß geschrieben!
Erneuerbaren Energien Schuld an Strompreiserhöhungen
Steigt sie oder steigt sie nicht? Gemeint ist die EEG-Umlage und die Spekulationen darum. In den letzten Wochen wurden gerade aus dem Umfeld von EEG-Kritikern deutliche Steigerungen prognostiziert. Diese sind jetzt aber ausgebleiben. Die Umlage steigt zwar, aber nur an der zweiten Stelle hinterm Komma (von 3,53 auf 3,592 Cent je kWh). Viel zu wenig, als dass man das EEG wegen zu hoher Kosten in Frage stellen sollte.
die macht möge mit uns sein
vwdarkside - greenpeace JEDI - detlev lengsfeld
Volkswagen Mobbing Opfer Detlev Lengsfeld auf dem Weg zu Greenpeace-Jedi. Wie beim Thema Umwelt wünscht sich Detlev Lengsfeld die Einsicht von Volkswagen beim Thema Mobbing am Arbeitsplatz.
Informations-Reihe | Teil 4 bis 6
Energie: Architektur als Sparmaßnahme
Der Energieausweis für Gebäude. Was ist ein Energieausweis. Warum und wann benötigt man einen. Auf diesem wird ähnlich dem Verbrauch eines Autos in Liter pro 100 km die aufgebrachte Energie für ein Gebäude pro Jahr deutlich. Die hier ersichtliche Energiekennzahl macht deren Verbrauch kenntlich.
Worum es sich handelt
ADS | ADHS - Symptome durch Umweltgifte verursacht?
Beim Thema ADS bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) entfachen sich oft sehr schnell die Diskussionen in der Öffentlichkeit. Rasch entstehen dabei hitzige Debatten über das Für und Wider der Medikation (Ritalin) oder auch über die Gründe und Ursachen für das von der Norn abweichende und störende Verhalten der betroffenen Kinder. Gleichwohl: Bei allen Problemen, die auch in den wissenschaftlichen Diskursen über ADHS herrschen, kann dieses Thema nur nüchtern und sachlich angegangen werden. Doch in der gesamten Diskussion über das Phänomen ADHS kommt zumeist eine wichtige Ursache zu kurz: Schadstoffe als Risikofaktoren der ADHS.
Industrielle Tierhaltung – profitable Tierquälerei und Billigwurst
Tierhaltung | Tierquälerei und Astrid Grotelüschen
Die Landwirtschaftsministerin und Agrarindustrielle Astrid Grotelüschen steht für die weitere Entwicklung der Tierhaltung in Niedersachsen. Mittlerweile ist es bekannt: Masttierhaltung bringt Billigfleisch, das sich jeder leisten kann. Die Nachteile überwiegen jedoch bei weitem. Billigfleisch vernichtet Wälder, gefährdet unser Klima und kurz- bis mittelfristig die Gesundheit der Menschen – besonders von Kindern und chronisch Kranken.
Treffpunkt Energieeffizienz und erneuerbare Energie (TEEEE)
100% Erneuerbare sind Stand der Technik
Sie hätten gerne Ideen, wie Sie erneuerbare Energien nach dem Stand der Technik in Ihrem Betrieb oder Zuhause umsetzen?
Dann lassen Sie sich inspirieren. In wenigen Tagen können Sie die Fortsetzung lesen.VON EVA SASSEN
Vorkaufsrecht der Kommunen für Flächen
Sonnleitner kritisiert Entwurf eines neuen Umweltgesetzbuches
Bauernpräsident Gerd Sonnleitner lehnt den Entwurf des von der großen Koalition geplanten neuen Umweltgesetzbuches rundweg ab. Der Entwurf stelle das "geltende Recht auf den Kopf", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands der "Rheinischen Post". Die Kritik des Bauernpräsidenten entzündet sich vor allem am geplanten Vorkaufsrecht der Kommunen für landwirtschaftliche Flächen, die für den Naturschutz vorgesehen sind.
"Wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Strafen"
EU will schwere Umweltvergehen strafrechtlich verfolgen
Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig Mensch und Umwelt gefährdet, etwa durch illegale Abfallverklappung, radioaktive Verschmutzung oder den Schmuggel von geschützten Arten, soll künftig in ganz Europa strafrechtlich verfolgt werden. Das sieht eine geplante EU-Richtlinie zum Umweltstrafrecht vor, für die nun ein Kompromiss zwischen Europaparlament und Ministerrat vorliegt. Die neue Richtlinie soll die EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichten, bestimmte vorsätzlich oder grob fahrlässig begangene Handlungen, die die Umwelt schädigen, als Straftaten zu behandeln.
Besucherkonzepte
Bundesstiftung Umwelt übernimmt 46.000 Hektar Militärgelände
Der Bund überträgt 46.380 Hektar für den Naturschutz offenbar besonders wertvoller Flächen an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ein Rahmenvertrag wurde von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am 13. Mai in der Wahner Heide bei Köln unterzeichnet. Die DBU will sicherstellen, dass die ehemals militärisch genutzten Liegenschaften langfristig geschützt werden.
Begrenzung des CO2-Ausstoßes
Unions-dominierter Bundesrat gegen EU-Umweltpläne bei Pkw
Die Pläne der EU-Kommission zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes von Pkw stoßen im Unions-dominierten Bundesrat auf scharfe Kritik. In einer am 14. März verabschiedeten Stellungnahme betont die Länderkammer, die EU-Vorlage werde weder den Klimaschutzzielen gerecht, noch sei sie "aus volkswirtschaftlicher Sicht hinnehmbar". Nach den Vorstellungen der EU-Kommission sollen die durchschnittlichen CO2-Emissionen von Neuwagen ab 2012 auf 130 Gramm pro Kilometer begrenzt werden. Halten sich Hersteller nicht an die Zielvorgaben, sollen sie eine stetig steigende Abgabe wegen Emissionsüberschreitung zahlen. Nach Auffassung des Bundesrates belastet das vorgeschlagene CO2-Regulierungsmodell "einseitig" die Hersteller größerer Fahrzeuge, während die Einsparpotenziale kleinerer Autos weitgehend ungenutzt blieben.
Akteneinsicht
Umweltverband siegt vor Gericht gegen Umweltministerium
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat mit einer Klage gegen das Bundesumweltministerium offenbar erreicht, dass der Verband Akteneinsicht über den Naturschutz betreffende Unterlagen zu Flussbaumaßnahmen an der Elbe bekommt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln ermöglicht dem Umweltverband, Schriften des Bundesamtes für Naturschutz zu bekommen, die ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Union gegen Deutschland betreffen. In diesem Verfahren ging es um die Naturverträglichkeit von verkehrlichen Baumaßnahmen an der Elbe.
Derzeit 115 Hektar täglich
Umweltminister wollen täglichen Flächenverbrauch von 30 Hektar - bis 2020
Die Umweltminister von Bund und Ländern haben sich auf eine Verringerung des zusätzlichen Flächenverbrauchs in den nächsten Jahren verständigt. So soll die tägliche Versiegelung von bundesweit derzeit rund 115 Hektar bis 2020 um rund drei Viertel auf dann 30 Hektar sinken. Das beschloss die Umweltministerkonferenz (UMK) am 16. November in Nettetal.
Vom Minister zum Industrielobbyisten
Umweltminister Schnappauf wird angeblich neuer BDI-Hauptgeschäftsführer
Der nach zahlreichen Gammelfleischskandalen in Bayern unter Druck stehende Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) soll angeblich neuer Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) werden. Die "Süddeutsche Zeitung" beruft sich dabei auf Kreise in der Spitzenorganisation der deutschen Wirtschaft. BDI-Präsident Jürgen Thumann habe Schnappauf gefragt, ob er den Posten übernehmen wolle, schreibt das Blatt. Aus Schnappaufs Ministerium gab es dazu kein Dementi. Der BDI wollte sich zu dem Bericht zunächst nicht äußern.
Steuerfrei
Umwelt-Sachverständigenrat kritisiert Kohlepolitik von Gabriel
Im obersten umweltpolitischen Beratergremium der Bundesregierung gibt es offenbar Kritik an der Kohlepolitik von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD). "Die Bundesregierung sollte neben dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Energiesparen stärker auf Gas- statt auf Kohlekraftwerke setzen", forderte der Klimaschutzexperte des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Umweltfragen, Martin Jänicke, der "Berliner Zeitung". Zu viele neue Kohlekraftwerke gefährdeten das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 um mindestens achtzig Prozent zu reduzieren. Kohle, insbesondere die Braunkohle, sei mit Abstand der klimaschädlichste Energieträger. Der so genannte "Umweltweise" unterstützte damit die Kritik von EU-Umweltkommissar Stavros Dimas an der deutschen Kohlepolitik.
Ersparnisse
Umweltschutz soll Privathaushalten zusätzliche Kosten bescheren
Die von der Bundesregierung angepeilte Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen wird dem Verbraucher nach Expertenmeinung zusätzliche Kosten aufbürden. Wenn die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gesenkt werden sollten, werde dies die Privathaushalte um durchschnittlich 25 Euro im Monat belasten, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, der "Frankfurter Rundschau". Diesen langfristigen Investitionen, vor allem für den Ausbau erneuerbarer Energien, stünden aber auch kurzfristige Maßnahmen gegenüber, die schnell Nutzen und sogar Ersparnisse bringen, sagte er und nannte den Strom- und Kraftstoffverbrauch.
"Verzögerung des Verfahrens"
Atomkonzern EnBW verklagt Bundesumweltministerium
In der Auseinandersetzung um eine Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Neckarwestheim-1 hat der Energiekonzern EnBW beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg Klage gegen das Bundesumweltministerium eingereicht. Grund sei, dass das Ministerium bislang nicht über den EnBW-Antrag vom 21. Dezember auf eine Übertragung von Reststrommengen auf das Kernkraftwerk entschieden habe, teilte das Unternehmen am 22. März in Karlsruhe mit.
"Dreijähriger Feldversuch"
Bundesregierung erwägt gestaffelte Landegebühren und Kerosinsteuer
Die Bundesregierung will Fluglinien beim Klimaschutz möglicherweise stärker in die Pflicht nehmen. Erwogen werden nach Landegebühren gestaffelte Emissionen und die Besteuerung von Flugbenzin. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) kündigte an, sein Ministerium werde bis zum Jahresende Schadstoffeckwerte erarbeiten, um eine Staffelung der Landegebühren zu ermöglichen. Geplant sei ein dreijähriger Feldversuch mit Fluglinien auf freiwilliger Basis.
EU-Umweltministerrat
DNR fordert 30 Prozent weniger Treibhausgase bis 2020
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) fordert von den Europäischen Umweltministern, die Reduktion der Treibhausgase um 30 Prozent bis 2020 verbindlich festzuschreiben. Auf der Sitzung des EU-Umweltministerrates am 20. Februar müsse Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sein Gewicht als EU-Ratspräsident in die Waagschale werfen und "die unsinnige Bindung dieses Klimaziels an ein globales Abkommen" verhindern. Die EU trägt nach Auffassung von DNR-Präsident Hubert Weinzierl "eine große Mitschuld am Klimawandel".
"Menschen ernähren, nicht Autos"
Umweltgruppen fordern von der EU Verzicht auf Biokraftstoffe
In einem offenen Brief an das Europäische Parlament, die EU-Kommission und an die Bevölkerung in Europa fordern fünf Umweltnetzwerke, die hunderte Gruppen aus Lateinamerika vertreten, die Europäer dazu auf, auf Biokraftstoffe zu Lasten einer Nahrungsmittelproduktion in den Ländern des Südens zu verzichten. "Wir wollen Nahrungsmittel-Souveränität, keine Bio-Treibstoffe", erklären die Organisationen. Es sei absolut unwahrscheinlich, dass Europa sich aus eigener Produktion mit Bioenergie versorgen könne. "Deswegen wird dies auf Kosten landwirtschaftlicher Flächen passieren." Während die Europäer ihre Autokultur festigten, hätten die Menschen in den südlichen Ländern immer weniger Fläche zum Anbau von Nahrung.
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