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Im 1. Quartal nur 1,6 Prozent Wirtschaftswachstum

Bruttoinlandsprodukt

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im ersten Quartal 2001 schwächer gestiegen als erwartet. Die Summe aller im Inland produzierten Waren und Dienstleistungen wuchs nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent. Dies war das niedrigste Wachstum im Jahresvergleich seit dem dritten Quartal 1999. Gegenüber dem Vorquartal legte das BIP saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent zu, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Analysten hatten hier mit 0,5 Prozent gerechnet. Gleichwohl liegt dieser Wert höher als im Vorquartal, als eine Steigerung um 0,2 Prozent registriert wurde.

Bei den Wachstumszahlen für das erste Quartal fällt ins Gewicht, dass im ersten Quartal ein Arbeitstag weniger als im Vorjahreszeitraum zur Verfügung stand. Diesen Kalendereffekt herausgerechnet ergäbe sich Nach Angaben des Bundesamtes im ersten Vierteljahr eine Zuwachsrate des realen BIP gegenüber dem Vorjahresquartal von 2,0 Prozent.

Die Wirtschaftsleistung wurde in den ersten drei Monaten von 38,26 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren ein Prozent oder 361.000 Personen mehr als im Jahr zuvor. Im Jahresvergleich erwies sich der reale Außenbeitrag mit einem Anteil von 0,7 Prozent wieder als eine Stütze des Wachstums. Nach wie vor hinken die privaten und staatlichen Konsumausgaben nach. Sie legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr nur um 1,1 beziehungsweise 0,3 Prozent zu. Die Anlageninvestitionen gingen wegen des Einbruchs bei den Bauinvestitionen (-10,6 Prozent) um 3,2 Prozent zurück.

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