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Angst um Pressefreiheit nach Berlusconi-Sieg

Italien

Ein Signal, das auf die Lösung des "Interessenskonflikts" hoffen lässt, wünscht sich die italienische Medienorganisation "Informazione senza frontiere" (Isf) in einem offenen Brief von Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi. Auch zwei Wochen nach seinem Wahlsieg hat Premier Silvio Berlusconi, einflussreichster Medienunternehmer des Landes, noch keine Lösung seines Interessenkonfliktes in Aussicht gestellt.

In jedem Land sei eine monopolartige Medienkonzentration eine Bedrohung für die Demokratie, erklärte die Organisation, die 1998 mit Hilfe der italienischen Journalistengewerkschaft gegründet wurde. Laut Isf seien durch die derzeitige Mediensituation in Italien Pluralismus und Informationsfreiheit stark gefährdet.

Isf schließt sich damit der von OSZE, Reporter ohne Grenzen und internationalen Journalistengewerkschaften geäußerten Sorge um die Unabhängigkeit italienischer Medien an. Die Organisation habe bereits mehrfach auf die Problematik hingewiesen, die durch eine Konzentration öffentlicher und privater Medien auf eine einzige Person entstehe.

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