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Bundesrepublik mit europaweit höchster Geschlechterdifferenz bei Uni-Abschlüssen

EU-Statistik

In keinem EU-Land ist der Bildungsgrad von Männern und Frauen unterschiedlicher als in Deutschland. Nach einem gestern in Luxemburg veröffentlichten Bericht der EU-Statistikbehörde Eurostat beträgt die Differenz zwischen Männer und Frauen mit Hochschulabschluss in der Gruppe der 25- bis 64-Jährigen zehn Prozentpunkte. 28 Prozent der Männer, aber nur 18 Prozent der Frauen in dieser Altersgruppe haben in Deutschland einen Hochschulabschluss. Insgesamt liegt Deutschland mit 23 Prozent Hochschulabsolventen leicht über dem EU-Durchschnitt von 21 Prozent.

Die Bevölkerung mit dem höchsten Bildungsgrad in der Gemeinschaft haben Finnland und Schweden mit 31 Prozent beziehungsweise 29 Prozent Hochschulabsolventen, wobei der Anteil der Frauen in Finnland mit 34 Prozent um sechs Prozentpunkte höher liegt als bei den Männern.

Auch bei den Schulabschlüssen liegen Schweden und Finnen weit vor. 87 Prozent beziehungsweise 85 Prozent der 25- bis 29-Jährigen verfügen in diesem Ländern über einen Abschluss der Sekundarstufe II. In Dänemark sind es sogar 89 Prozent. Die Bundesrepublik weist für die Altersgruppe einen Anteil von 83 Prozent auf. Die Zahlen beziehen sich alle auf das Jahr 1999.

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