Defizit der öffentlichen Haushalte bleibt im Rahmen

Staatsverschuldung

Das Defizit der öffentlichen Haushalte wird trotz lahmender Konjunktur nicht steigen. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Freitag unter Berufung auf Unterlagen für den Finanzplanungsrat meldete, liegt das gesamtstaatliche Defizit in diesem Jahr bei 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dieses zusammengezählte Minus von Bund, Ländern und Gemeinden inklusive Sozialversicherungen sei auch im vergangenen Jahr nach Brüssel gemeldet worden.

Der Finanzplanungsrat mit Experten von Bund, Ländern und Gemeinden wird nach "Spiegel"-Angaben in der nächsten Woche die finanziellen Spielräume bis 2005 festlegen. Nach den internen Unterlagen werde das schwächere Wirtschaftswachstum durch eine etwas höhere Inflationsrate ausgeglichen. 2002 beträgt das Defizit nach den Berechnungen ein Prozent, 2003 ein halbes Prozent, hieß es weiter. Für 2004 und 2005 werde dann mit einem ausgeglichen Haushalt gerechnet.