BUND fordert Verkaufsstop für Naturflächen der Ex-DDR-Grenze

Grünes Band

Der Verkauf von Flächen auf dem ehemaligen Grenzstreifen gerät in die Kritik. Die Umweltminister von Thüringen, Hessen und Bayern warfen der Bundesregierung am Montag vor, dem Grünen Band mit der Privatisierung von Flächen zu schaden. Die drei Umweltminister erklärten nach einem Treffen im hessischen Kloster Eberbach, wegen der Verkäufe bundeseigener Flächen auf dem ehemaligen Grenzstreifen drohten Naturschutz-Projekte zu scheitern.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bezeichnete es hingegen als "scheinheilig", dass sich Bund und Land gegenseitig mangelnde Naturschutzverantwortung vorwerfen und gleichzeitig ihre eigenen Flächen meistbietend anpriesen. Der BUND forderte Bund und Länder gleichermaßen auf, den Ausverkauf von Naturschutzflächen auf dem Grünen Band zu stoppen.