Scharping zurückhaltend zu möglichem Bundeswehr-Einsatz

Mazedonien

Die Bundesregierung bleibt in der Frage eines möglichen NATO-Einsatzes unter deutscher Beteiligung zur Entwaffnung der albanischen Extremisten in Mazedonien weiter zurückhaltend.

Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) sagte am Donnerstag in Berlin, er sei dafür, über dieses Thema erst zu reden und zu entscheiden, wenn die politischen Voraussetzungen gegeben seien. Dieses sei aber erkennbar nicht der Fall.

Scharping unterstrich zugleich seine grundsätzliche Haltung, mit den Fähigkeit und Ressourcen der Bundeswehr zurückhaltend umzugehen. Diesen Grundsatz werde er auch in der Mazedonien-Frage beherzigen.