Russische Truppen töten Rebellenführer

Tschetschenien

Russische Truppen haben den tschetschenischen Rebellenführer Barajew getötet. Dies berichten übereinstimmend die russische Regierung als auch der Internetdienst der Rebellen. Nach offiziellen Angaben in Moskau wurden bei dem Angriff nahe der Hauptstadt Grosny auch 17 Mitglieder der Einheit von Barajew getötet, berichtet der Deutschlandfunk. Rußland macht den Rebellenführer für zahlreiche Geiselnahmen und Angriffe auf die Armee verantwortlich.

Die Rebellen wollen eine Abspaltung der Republik Tschetschenien von der russischen Föderation. Die Regierung in Moskau schickte mehrmals Truppen in die Region und musste schwere Niederlagen einstecken. 1999 hat sie die Rebellen aber weitgehend vertrieben. Die Hauptstadt Grosny wurde dabei fast völlig zerstört. Die Rebellen fanden Unterschlupf in der Gebirgsregion im Süden und im Ausland. Sie führen seitdem einen Guerillakrieg gegen die russischen Sicherheitskräfte in Tschetschenien.