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Deutsche Bank will Ölpipeline finanzieren

Ecuador

Ein internationales Firmenkonsortium will in Kürze eine Erdöl-Pipeline durch den Regenwald Ecuadors bauen. Die Deutsche Bank plane nach Auskunft Ihres Pressesprechers Dirk Hartwig, sich mit einem Millionenkredit an dem Projekt zu beteiligen, teilte der Hamburger Verein "Rettet den Regenwald" mit. Die Pipeline mit der Bezeichnung "Oleoducto de Crudo Pesado" würde durch elf Schutzgebiete führen, das "Mindo Nambillo Reservat" zerschneiden und weitere, ökologisch hochsensible Regenwälder bedrohen und vom Ökotourismus lebende lokale Bevölkerung in den wirtschaftlichen Ruin treiben.

Das "Mindo-Nambillo"-Schutzgebiet im Nordwesten von Ecuador sei als Reservat international anerkannt und wurde zu Südamerikas erster "Important Bird Area" erklärt. Unter den geschätzten 450 Vogelarten seien 46 akut vom Aussterben bedroht, mahnt Reinhard Behrend von "Rettet den Regenwald".

Einheimische Umweltorganisationen und 17 internationale Umweltgruppen wie Greenpeace Canada, World Rainforest Movement und Oxfam America protestierten gegen die geplante Pipeline. Sieben einheimische Gruppen, darunter die Indianervereinigung CONAIE klagten gegen das Projekt.

In einem Schreiben wird die Deutsche Bank aufgefordert, keine direkten oder indirekten Kredite für das Pipeline Projekt zu geben.

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