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IG Metall will neue Verhandlungen mit VW

5.000 mal 5.000

Die Gewerkschaft IG Metall will mit dem Automobilunternehmen Volkswagen im August erneut über das Arbeitsmodell 5.000 mal 5.000 verhandeln. Dies habe der Vorstand der Gewerkschaft auf seiner Sitzung am Dienstag in Frankfurt beschlossen, teilte der Verhandlungsführer Hartmut Meine am Mittwoch in Hannover mit. Er machte zugleich deutlich, dass die Gewerkschaft bei der Arbeitszeit und der Entlohnung keine Spielräume sehe. Daran waren die Verhandlungen über 5.000 neue Jobs für 5.000 Mark Monatslohn an den Produktionsstandorten Wolfsburg und Hannover im Juni gescheitert.

Meine machte deutlich, dass die IG Metall an der 35-Stunden-Woche festhalten werde. Auch wolle die Gewerkschaft keine Entlohnung unterhalb des Niveaus des Flächentarifvertrages. Das von Volkswagen geforderte Programmentgelt, welches nur die Produktion einer bestimmten Anzahl an Fahrzeugen berücksichtigt, nicht aber die dafür erforderliche Arbeitszeit, lehnte Meine weiter ab. In Sondierungsgesprächen zwischen IG Metall und dem Unternehmen sollten in der zweiten Augusthälfte die bisherigen Streitpunkte ausgeräumt werden.

Als Voraussetzung für die Verhandlung nannte Meine die Festlegung von Volkswagen auf Wolfsburg als Produktionsstandort für den neuen Mini-Van auf Golf-Basis. Für dessen Produktion sollen 3.500 Arbeitslose neu eingestellt werden. Die Arbeitsverhältnisse solle ein Tarifvertrag regeln.

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