Kolpingswerk kritisiert rot-grüne Entwicklungshilfepolitik

Entwicklungshilfe

Das internationale Kolpingwerk kritisiert die rot-grüne Entwicklungshilfepolitik. Die Bundesregierung bräche ihr Versprechen, so der Generalsekräter der Hilfsorganisation Hubert Tintelott. Statt mehr in Entwicklungshilfe zu investieren, kürze sie die Mittel. Das sei kontraproduktiv und wenig zukunftsorientiert.

Die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes stellte im vergangenen Jahr mehr als 13,5 Millionen Mark für die Entwicklungsarbeit bereit. Wegen Mittelkürzungen öffentlicher Geldgeber und geringerer Spendeneinnahmen waren das rund drei Millionen Mark weniger als 1999. Künftig sei die Projektarbeit angesichts möglicher weiterer Kürzungen im Entwicklungshilfe-Etat extrem gefährdet.

Das Internationale Kolpingwerk ist ein katholischer Sozialverband, den der Priester Adolph Kolping 1849 gründete. Nach eigenen Angaben engagieren sich 450.000 Mitglieder in 53 Ländern der Erde.