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Bayern reduziert Anteil an Atomkonzern E.ON

Staatsbesitz

Bayern hat seine Anteile am Energiekonzern E.ON auf 4,5 Prozent reduziert. In der vergangenen Woche seien 7,5 Millionen Stückaktien von Deutschlands führendem Atomkraftwerksbetreiber verkauft worden, sagte Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) am Montag in München. Mit dem Erlös von 938 Millionen Mark (480 Millionen Euro) bei einem Kurs von 64,40 Euro pro Aktie sei ein gutes Ergebnis erzielt worden. Mit dem Anteil von 4,5 Prozent hat der Freistaat Bayern nach den Worten Faltlhausers weiterhin das Vorschlagsrecht für je ein Aufsichtsratsmitglied der E.ON AG und der E.ON Energie AG, das einen Besitz von mehr als vier Prozent der Aktien voraussetzt.

Hintergrund des Verkaufs ist die geplante Übernahme des britischen Energieversorgers PowerGen mit dessen amerikanischer Tochter LG&E, Kentucky, durch E.ON und der damit verbundene Einstieg in den amerikanischen Markt. Nach US-Recht muss E.ON dabei den Staatsanteil auf weniger als fünf Prozent reduzieren. Bayern hielt bislang 5,48 Prozent.

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