Kunstprojekt "Kesher" kommt nach Köln

Kunst und Kommunikation

Die Verbindung zwischen Kunst und Kommunikation steht im Mittelpunkt des Projekts "Kesher", das ab Sonntag in Kölnischen Stadtmuseum gezeigt wird. Wie das Museum am Donnerstag mitteilte, steht der Begriff Kesher für ein Netzwerk von Kunstschaffenden aus aller Welt. Sie treffen sich alle ein bis zwei Jahre, um gemeinsam 14 Tage in Atelier-Atmosphäre zu arbeiten.

Ihren Anfang nahm die "Kesher"-Idee im Jahr 1994 in Israel. Das fünfte Künstlertreffen fand nun im Rheinland statt. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht der menschliche und kreative Austausch über Grenzen, Religionen und Kulturen hinweg. Dieser Ansatz solle auch in den ausgestellten Kunstwerken umgesetzt werden, hieß es.

Für die Arbeiten wurde das kleine Postkarten- oder Briefbogenformat gewählt, um die Besucher zum Betrachten der Kunstwerke aus nächster Nähe anzuregen. Die 24 Künstler aus sechs Ländern setzen häufig auf das Wechselspiel von Kontrasten. Etliche der ausgestellten Arbeiten beschäftigen sich mit der Harmonie und Disharmonie von Farben, Zuständen und Gefühlen.