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Grüne fordern schärfere Grenzwerte für Handys

Mobilfunk

Angesichts ungeklärter Gesundheitsrisiken fordern die Grünen einen vorsichtigeren Umgang mit Handys. Ihr Umweltexperte Winfried Hermann sprach sich in der "Berliner Zeitung" für eine deutliche Absenkung der Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung aus. Für die Strahlenbelastung aus Mobilfunksendern solle ein "Vorsorgewert" festgeschrieben werden, der nur noch knapp ein Zehntel der bisher erlaubten Feldstärke zuließe, fordert der stellvertretende Vorsitzende im Umweltausschuss des Bundestags. An Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten solle ein nochmals um zwei Drittel abgesenkter Vorsorgewert gelten.

Der Grünen-Politiker unterstützte die Forderung des Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz, Wolfram König, die Strahlungsbelastung von Handys auszuweisen. Ähnlich wie Angaben über Energieverbrauch von Kühlschränken und Waschmaschinen sollten künftig auch Mobiltelefone nach ihren elektromagnetischen Feldern klassifiziert werden. Zudem schlug Hermann vor, als "technologischen Anreiz" auch für Handys Grenzwerte einzuführen. Diese könnten "in drei bis fünf Jahren" zu einem verbindlichen Standard werden.

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