BUND kämpft gegen UMTS-Sendeanlagen

Elektrosmog

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat neuen Mobilfunk-Sendeanlagen den Kampf angesagt. Bundesgeschäftsführer Gerhard Timm forderte, zulässige Strahlungswerte müssten abgesenkt und Sicherheitsabstände vergrößert werden.

Der Abstand einer UMTS-Sendeanlage zu Wohngebäuden müsse mindestens 60 Meter betragen. Dazu seien auch im Baurecht Veränderungen erforderlich. Die gültigen Sicherheitsbestimmungen seien absolut unzureichend, kritisierte er. Betroffene klagten bereits über Kopfschmerzen und Atembeschwerden.

Für den Aufbau des UMTS-Netzes benötigen die Betreiber nach Angaben des BUND rund 40.000 neue Sendeanlagen in Deutschland. Diese dürften nicht in der Nähe von Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern errichtet werden, verlangte Timm. Um Mensch und Umwelt vor dem so genannten Elektrosmog zu schützen, müsse auch die wissenschaftliche Forschung verstärkt werden.