Bundeswehr reagiert auf Selbstmorde auf dem Balkan

Kriegseinsatz

Die Bundeswehr will angesichts von mittlerweile acht Selbstmorden von Soldaten im Balkan-Einsatz für mehr Transparenz in der Öffentlichkeit sorgen. Seit Mittwoch finden sich auf der Internet-Seite (www.bundeswehr.de/index_.html) des Verteidigungsministeriums Hintergrundinformationen zu dem Thema.

Damit wolle die Bundeswehr dem irreführenden Bild in der Öffentlichkeit begegnen, es bestehe ein Zusammenhang zwischen den Gefahren des Balkan-Einsatzes und Suiziden, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Vergangene Woche hatte sich ein 24-jähriger Hauptgefreiter aus Mecklenburg-Vorpommern im Lager Prizren im Kosovo erschossen.