Bundeskongress "Soziale Arbeit" beginnt Donnerstag

Europäische Einheit

Über die Folgen des europäischen Einigungsprozesses für die Reform der Sozialsysteme diskutieren ab Donnerstag Experten auf dem 4. Bundeskongress "Soziale Arbeit" in Mainz und Wiesbaden. Die dreitägige Veranstaltung wird von Bundespräsident Johannes Rau und dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) in der Mainzer Universität eröffnet. Der Kongress findet alle drei Jahre statt. Es werden 1.500 Teilnehmer und 300 Referenten erwartet, davon 50 aus dem Ausland. Der Bundeskongress ist das zentrale Forum für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik in Deutschland.

Thematischer Schwerpunkt des Treffens ist die Entwicklung eines "sozialen Europas" vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Währungsunion, die mit der Einführung des Euro 2002 abgeschlossen ist. Die Arbeitssitzungen und Symposien finden sowohl am Pädagogischen Institut und der Katholischen Fachhochschule in Mainz als auch an der Fachhochschule in Wiesbaden statt.