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Schmidt verteidigt Vorschlag zu Wirkstoff-Verordnung

Medikamente

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hält an ihrem Vorschlag zur Verschreibung von Wirkstoffen statt bestimmter Medikamente fest. Patienten müssten akzeptieren, dass die Krankenkassen bei Arzneimitteln mit gleichen Wirkstoffen "in bestimmten Fällen" nur die kostengünstige Alternative bezahlen. Schmidt forderte die Ärzte auf, die Bürger darüber aufzuklären, dass "nicht der Name des Medikaments zählt, sondern der Wirkstoff".

Für die Einführung des umstrittenen Arzneimittelpasses kündigte Schmidt eine "enge Abstimmung" mit Datenschutzbeauftragten an. Datenschützer sprachen sich bisher überwiegend gegen den Pass aus. Der Gesundheitsschutz dürfe nicht zu Lasten des Datenschutzes gehen, aber auch nicht umgekehrt, betonte Schmidt. Der Arzneimittelpass, der Auskünfte über bisher verordnete Medikamente enthält, sei eine "wichtige Orientierungshilfe" für die Ärzte und diene der Sicherheit der Patienten, sagte die Ministerin.