Frankfurter Flughafen wieder normal

Flugverkehr

Zwei Wochen nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York und das Washingtoner Pentagon hat sich die Lage am Frankfurter Flughafen fast normalisiert. Die Verspätungen hielten sich "in normalen Grenzen", sagte der Sprecher der Flughafengesellschaft Fraport, Klaus Busch, am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Die Schlangen vor den Schaltern seien zwar ab und zu noch "deutlich länger" als vor den Anschlägen, draußen warten müsse inzwischen aber niemand mehr. Von Streichungen seien derzeit "weit weniger als zehn Prozent" der täglich mehr als 100 Flüge von und nach Amerika betroffen, sagte Busch.

Die Passagiere reagierten mit Verständnis auf die verschärften Kontrollen des Handgepäcks, die den Check-In nach wie vor verzögerten, sagte Busch. Fluggästen mit Zielen in Übersee riet Busch, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Schalter zu sein, Amerika-Reisende sollten drei Stunden früher am Flughafen sein. Passagieren mit Tickets für Ziele in Deutschland riet Busch wegen der Handgepäck-Kontrollen ebenfalls, "rechtzeitig" einzuchecken.