Bündnis macht gegen geplante NPD-Demonstration in Berlin mobil

Rechtsextremismus

Ein breites gesellschaftliches Bündnis macht gegen eine für den 3. Oktober in Berlin geplante Demonstration der rechtsextremen NPD mobil. Die Mitglieder der"Berliner Initiative: Europa ohne Rassismus" rufen zu einer Gegenkundgebung auf. Diese steht unter dem Motto "Für ein friedliches Zusammenleben in Europa - Gegen nationalen Größenwahn", teilten die Organisatoren. Erwartet würden bis zu 5.000 Teilnehmer. Mit der Kundgebung solle deutlich Farbe bekannt und gezeigt werden, wie die Zivilgesellschaft die deutsche Einheit versteht, sagte der evangelische Landesbischof Wolfgang Huber.

Die NPD will am Tag der deutschen Einheit in Berlin unter dem Motto "Deutschland ist mehr als die Bundesrepublik" marschieren. Die Senatsinnenverwaltung verzichtete auf einen Verbotsantrag, weil er gerichtlich nicht durchsetzbar sei. Für die Demonstration gibt es massive Auflagen. So wurde die ursprüngliche Route untersagt. Die neue Streckenführung wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.