Mit Kraft-Wärme-Kopplung gegen Treibhausgase

Klimapolitik

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller sieht in der Kraft-Wärme-Kopplung einen wichtigen Baustein bei der Erreichung der klimapolitischen Ziele. Deutschland habe sich verpflichtet, 23 Millionen Tonnen weniger CO2 bis zum Jahr 2010 zu produzieren, sagte Müller im Bundestag. Mit der Kraft-Wärme-Kopplung sei dieses Ziel erreichbar.

Auch sollen sogenannte Brennstoffzellen gefördert werden. Das von der Bundesregierung vorgelegte Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz soll zum Jahreswechsel in Kraft treten. Mit der Neuregelung werden Anreize für Erhalt und Modernisierung bestehender Anlagen zur Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung geschaffen. Ziel ist es, die klimafreundliche Energieerzeugung in KWK-Anlagen zu sichern und auszubauen. Altanlagen sollen somit schneller außer Dienst gestellt werden.