Staatsanwalt ermittelt wegen Urkundenfälschung beim AKW Isar I

Atomkraftwerke

In der Affäre um angebliche Manipulationen von sicherheitsrelevanten Daten im Kernkraftwerk Isar I ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Landshut wegen Urkundenfälschung. Es bestehe der Verdacht, dass die zur Erstellung eines Gutachtens an den Technischen Überwachungsverein (TÜV) weiter gegebenen Unterlagen verändert wurden, sagte der Landshuter Oberstaatsanwalt Helmut Kober.

Bis jetzt liege der Staatsanwaltschaft aber nur das anonyme Schreiben an den TÜV vor, in dem gegen zwei Mitarbeiter des Kraftwerks der Vorwurf erhoben wird, dass sie vom Bundesumweltministerium angeforderte Unterlagen bewusst zurückgehalten und unvollständig weitergeleitet hätten.