"Trittbrettfahrer" zu acht Monaten Haft verurteilt

Terrorbekämpfung

Ein 46-jähriger so genannter Trittbrettfahrer ist am Mittwoch vom Amtsgericht Mönchengladbach zu acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann hatte in der vergangenen Woche mit einer Bombendrohung gegen das Nato-Hauptquartier in Mönchengladbach für Unruhe gesorgt. Der mehrmals vorbestrafte Familienvater habe durch seine Tat den öffentlichen Frieden durch Androhung einer Straftat gestört, urteilten die Richter. Zuvor hatte der Mann die Tat bereits gestanden.

Der Briefzusteller hatte am Dienstag vergangener Woche bei der Feuerwehr in Mönchengladbach angerufen und behauptet, dass eine Bombe im Nato-Hauptquartier explodieren werde. Vor Gericht sagte er aus, familiäre Schwierigkeiten hätten ihn zu der Tat verleitet.