Norden muss Märkte weiter für Süd-Produkte öffnen

Welthungerhilfe

Die Deutsche Welthungerhilfe fordert eine stärkere Öffnung der Märkte der Industriestaaten für Waren aus Entwicklungsländern. Als Teil einer "Allianz gegen Armut, Hunger und Umweltzerstörung" müsse der Norden seine Märkte noch weiter für Produkte aus dem Süden öffnen, hieß es in Erklärung. Zudem dürfe die Entwicklungshilfe nicht weiter beschnitten werden.

Die Bundesregierung müsse die nötigen Finanzmittel bereitstellen, um die Not in den armen Ländern zu lindern. Setze sich die gegenwärtige schleppende Entwicklung fort, werde das 1996 auf dem Welternährungsgipfel in Rom vereinbarte Ziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, nicht erreicht, warnte die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble.