Journalisten in Nordafghanistan getötet

Kriegsberichterstattung

Das Magazin "Stern" bestätigt den Tod seines Reporters Volker Handloik in Nordafghanistan. Der 40-jährige freie Journalist sei auf dem Gebiet der Nordallianz zusammen mit fünf weiteren ausländischen Reportern auf einem Panzerwagen unterwegs gewesen und offenbar in einen Hinterhalt der Taliban geraten. Sein Leichnam sei von einem Fotografen in Afghanistan identifiziert worden, teilte das Verlagshaus Gruner + Jahr in Hamburg mit.

Neben Handloik kamen mindestens zwei weitere seiner Kollegen bei dem Granat- und Gewehrfeuer-Angriff ums Leben. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Dasht e-Qaleh in der Nähe der Grenze zu Tadschikistan.

Handloik berichtete seit Anfang Oktober für den "Stern" aus der Region. Er stammt aus Rostock und war seit mehr als zehn Jahren für verschiedene Zeitschriften tätig. Der Verlag Gruner + Jahr nannte den Verstorbenen "einen außergewöhnlichen Journalisten".