Hundt will gelockerten Kündigungsschutz und Sozialabbau

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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt fordert angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage erneut einen weniger regulierten Arbeitsmarkt. Als Beispiel nannte er am Mittwoch in Berlin eine Lockerung des Kündigungsschutzes. Auch Reformen in den Sozialversicherungssystemen müssten dringend angegangen werden. Mit Blick auf die anstehende Erhöhung der Ökosteuer sagte er: "Jede Steuererhöhung ist derzeit Gift für die weitere wirtschaftliche Entwicklung."

An Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) adressiert sagte Hundt, er sei zwar dafür, die Haushaltskonsolidierung fortsetzen. Eichel solle jedoch versuchen, durch Umschichtungen neue finanzielle Mittel freizumachen. "Ich würde den Sozialhaushalt ganz kritisch überprüfen", sagte Hundt.