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Europaweite Protestwochen gehen in erste Runde

Studiengebühren

In vielen europäischen Uni-Städten sind in dieser Woche Studenten- und Schülerdemonstrationen geplant. Protestiert wird gegen Sparmaßnahmen, Privatisierung und Kommerzialisierung im Bildungsbereich. Die Uni Potsdam plant eine gemeinsame Abschlusskundgebung von Asta und Rektorat am Mittwochnachmittag. Die Initiative der europäischen Aktionswoche geht von Studenten der Universität Dortmund aus, die seit Juli an einer Plattform für linke NGO arbeiten.

Berliner und Potsdamer Studentengruppen kündigten starke Proteste an. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn wird am Mittwoch mit den Jusos an der Humboldt-Universität über die Dienstrechtsreform und Studiengebühren sprechen. Am Rande der Diskussionrunde werden Demostrationen erwartet. Buhlmann wolle sich auch der Diskussion mit den Kritikern stellen, so die Jusos.

Die Studenten wollen besonders auf die Folgen des internationalen Gats-Abkommens für die Hochschulen aufmerksam machen, erklärt Koordinator René Schuijlenburg, Student an der Fachhochschule Dortmund. Dieses Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen, werde die Welthandelsorganisation wohl bald verabschieden. Besonders Dependancen US-amerikanischer Universitäten könnten dann Studiengänge einführen, die wegen hoher Gebühren ärmere Studenten ausschließen würde.

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