Bundesregierung erhöht Finanzhilfe für palästinensische Flüchtlinge

Flüchtlingshilfe

Die Bundesregierung erhöht die Finanzhilfe für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten. Bundesaußenminister Joschka Fischer kündigte an, statt 3,3 Millionen Mark solle das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, UNRWA, im nächsten Jahr 6,2 Millionen Mark als Regelbeitrag erhalten. Er begründete die Aufstockung mit der katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Lage in Nahost. Vor allem die palästinensischen Flüchtlinge hätten unter der zunehmend hoffnungslosen politischen Perspektive in der Krisenregion zu leiden.

Die Regierung fördert außerdem Einzelmaßnahmen des Hilfswerks in den Bereichen humanitäre Hilfe, Gesundheit und Erziehung. Im laufenden Jahr erhielt UNRWA insgesamt 11,02 Millionen Mark vom Auswärtigen Amt.