Auch grüne Investitionen rechnen sich

Kapitalmarkt

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben jetzt unter dem Titel "Green Finance" eine umfassende Analyse des Umweltmanagements deutscher Finanzdienstleister veröffentlicht. Darin werden die Entwicklung des ökologischen Wirtschaftens im Finanzsektor anschaulich widergespiegelt und Beispiele gezeigt, wie Banken, Sparkassen und Versicherungen einen Beitrag für mehr Umweltschutz leisten können. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass sich das Umweltengagement der deutschen Finanzbranche im internationalen Vergleich sehen lassen kann, aber die breite Öffentlichkeit darüber noch zu wenig informiert ist.

Die Broschüre "Green Finance" soll hier Abhilfe schaffen. Die Analyse zeigt eine beachtliche Vielfalt an Möglichkeiten der Finanzbranche, ihre Umweltverantwortung wahrzunehmen. Die Aktivitäten reichen von Umweltsponsoring über Beteiligung an der lokalen Agenda 21, Erstellung von betrieblichen Öko-Bilanzen bis hin zum Aufbau von Umweltmanagementsystemen (Öko-Audit oder ISO 14001). Die Broschüre mit rund 80 Praxisbeispielen belegt: Selbst kleine Schritte führen in der Summe zu beachtlichen ökologischen Effekten.

Die Broschüre "Green Finance" ist in deutscher und englischer Sprache erhältlich beim Umweltbundesamt, ZAD, Postfach 33 00 22, 14191 Berlin, Fax 030/8903-2912, e-Mail: petra.berner@uba.de oder beim Bundesumweltministerium, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11055 Berlin, Fax: 01888/305-2044, e-Mail: service@bmu.de.